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Sport-Boss Schröder verzweifelt am größten Gladbach-Problem

„Hilft natürlich nicht weiter“Schröder verzweifelt am größten Gladbach-Problem

Rouven Schröder stellt sich den Gladbach-Fans.
Copyright: IMAGO/fohlenfoto Rouven Schröder steckt mit Borussia Mönchengladbach tief in der Krise.

Während die Punkte-Bilanz von Borussia Mönchengladbach in der bisherigen Saison extrem überschaubar ausfällt, können nicht nur Außenstehende beim Blick auf die Liste der Verletzten schnell mal den Überblick verlieren.

Praktisch eine komplette erste Elf muss Trainer Alexander Blessin (53) beim Gastspiel in Stuttgart am Freitag (23. Oktober 2026) ersetzen, kaum einer der Neuzugänge ist aktuell einsatzfähig. Unter diesen Bedingungen fällt es selbst den größten Optimisten schwer, an die Wende im Tabellenkeller zu glauben.

Schröder spricht Blessin sein Vertrauen aus

„Am Ende können wir uns nur selbst aus dieser Situation herausziehen, um für diesen überragenden Klub die Punkte einzufahren“, sagte Sport-Boss Rouven Schröder (51) am Spieltag im Interview mit „Sport1“.

Dass das Fehlen von Kapitän Tim Kleindienst (31), potenziellen Stammkräften wie Jens Castrop (23) und Franck Honorat (30) oder Neuzugängen wie Ko Itakura (29) und Isac Lidberg (28) dabei keine Hilfe ist, versteht sich von selbst.

Die Personal-Lage am Niederrhein ist daher das größte Gladbach-Problem! Nur wenn sich das Lazarett lichtet, kann Blessin endlich mit dem Kader an die eigentliche Arbeit gehen. Und nur mit den Grundlagen des für eiserne Defensiv-Disziplin bekannten Trainers kann Borussia im Abstiegskampf konkurrenzfähig auftreten.

„Grundsätzlich hilft das in der aktuellen Situation natürlich nicht weiter“, sagte Schröder über die Verletzten-Seuche, die nicht nur ihn zur Verzweiflung bringt: „Es geht nicht nur darum, dass sie auf dem Platz fehlen. Wenn Spieler nicht in der Kabine sind, kann sich eine Gruppe auch nicht ganzheitlich als Mannschaft formen.“

Dass es unter den verbliebenen fitten Spielern in der Kabine schlechte Stimmung gebe, dementierte Schröder gleichzeitig. Die Mannschaft sei „absolut intakt“. Die Verteilung der Grüppchen innerhalb des Kaders sei „völlig normal“ und daher kein Grund zur Sorge.

Sorgen muss sich auch Trainer Blessin nicht machen, er bekam von seinem Vorgesetzten ausdrücklich positive Resonanz auf die ersten vier Wochen im Amt, auch ohne Punkte.

„Er hat die Gruppe vom ersten Tag an hart angefasst – mit Empathie und einer großen Klarheit darin, was er will und wie er Fußball spielen möchte. Alex und sein Trainerteam machen einen richtig guten Job“, lobte Schröder.

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