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Die Frankfurt Skyliners gewinnen bei Science City Jena mit 93:82 – ihr vierter BBL-Sieg in Folge. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss hatte Jena noch geführt.
Jena – Der Lauf kam zur rechten Zeit, fast schon mit einer gewissen Selbstverständlichkeit. Und führte zum Ziel, dem nächsten Sieg für die Frankfurt Skyliners, das ist eine echte Serie: der vierte in Folge in der Basketball-Bundesliga, wettbewerbsübergreifend obendrein der siebte in den letzten acht Pflichtspielen. Das 93:82 (50:53) bei Science City Jena am Freitagabend war das nächste Teil dieser Erfolgsgeschichte. „Wir haben mittlerweile auch eine gewisse Qualität, um solche Spiele zu gewinnen“, konnte Kapitän Till Pape, wieder einer der Besten, hinterher am Dyn-Mikrofon konstatieren.
Nur gegen Meister Alba Berlin haben die Hessen zum Auftakt verloren, inzwischen hat man sich in der immer noch jungen Saison erst einmal in der Spitzengruppe festgesetzt. Trotz Anlaufschwierigkeiten beim Besuch in Jena, das man beim Pflichtspielstart daheim in der Ballsporthalle Mitte September im BBL-Pokal klar abgefertigt hatte. „Wir waren zu lasch in der ersten Hälfte. Das war ein bisschen auch unsere Schuld, dass wir sie so haben rein kommen lassen“, wusste Pape.
Der Fast-Absteiger der vergangenen Saison lag nach dem ersten Viertel mit 29:22 vorn. Dann aber fanden die Skyliners zunehmend ins Spiel. „Wir waren dann aggressiver, härter, haben nicht mehr so offene Würfe zugelassen“, urteilte Kapitän Pape. Eigentlich blieb das trotzdem eine spannende Angelegenheit, eine enge Partie, über fast die ganze Spielzeit hinweg. Aber eben nur fast. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss hatte Jena sogar noch mit einem Punkt geführt, 75:74. Aber dann setzten sich die Skyliners, bei denen Juda Mintz mit 20 Punkten wieder Topscorer war, plötzlich ab, stoppten fast jeden Jenaer Angriff und trafen selbst einen Wurf nach dem anderen, für einen 15:2-Lauf in der entscheidenden Phase. Für die nächste Fortsetzung der aktuellen Erfolgsstory.