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"Sie waren sehr aggressiv": Berater von Vinicius Junior spricht Klartext zum Wechselpoker
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Vinicius Junior hat seinen Vertrag bei Real Madrid erst vor Kurzem verlängert. Dabei hätte der brasilianische Superstar den spanischen Rekordmeister im vergangenen Sommer durchaus verlassen und sich dem FC Arsenal anschließen können.

Dass die Londoner ernsthaft um den Flügelstürmer bemüht waren, bestätigte Michael Yormack, Präsident von Vinicius' Beraterfirma Roc Nation Sports International, im Gespräch mit Sportsboom. "Arsenal war sehr stark beteiligt. Sie waren sehr aggressiv", erklärte Yormack. Ein Wechsel nach London sei für Vinicius durchaus eine Option gewesen. "Hat er Arsenal jemals ernsthaft in Betracht gezogen? Ich meine, natürlich. Wenn ein Team wie Arsenal dir den roten Teppich ausrollt und dir das Gefühl gibt, wirklich erwünscht zu sein, dann musst du natürlich zuhören", führte er aus.

Letztlich fiel die Entscheidung jedoch zugunsten Reals. Im August unterzeichnete Vinicius einen lukrativen neuen Vertrag, der ihn bis 2032 an die Königlichen bindet. Für Yormack kam dieser Schritt wenig überraschend: "Vinis Herz schlägt für Madrid, dort wollte er schon immer sein, dort ist er, und dort hofft er auch, den Rest seiner Karriere zu verbringen. Ich glaube, daran gab es nie Zweifel. Seine gesamte Karriere bei einem einzigen Verein zu verbringen, dem besten Verein der Welt, das wäre etwas ganz Besonderes."

Die Beziehung zwischen Vinicius und Real verlief in der Vergangenheit nicht immer reibungslos. Trotz seiner sportlichen Erfolge musste sich der Offensivspieler wiederholt Kritik der eigenen Anhänger gefallen lassen und wurde im Santiago Bernabeu sogar mehrmals ausgepfiffen. Besonders in der vergangenen Saison sorgte sein Verhalten immer wieder für Schlagzeilen: Nach seiner Auswechslung im Clasico gegen den FC Barcelona durch Ex-Trainer Xabi Alonso verlor er damals die Fassung und rief vor laufenden Kameras: "Immer ich. Ich verlasse das Team. Ich gehe, es ist besser, wenn ich gehe."

Daraufhin wurden erneut Spekulationen um einen möglichen Abschied laut. Arsenals Trainer Mikel Arteta soll sogar persönlich Kontakt zu Vinicius aufgenommen haben, um diesen von einem Wechsel nach London zu überzeugen.

Auch der Start in die Saison 2026/27 verlief für den Flügelspieler bislang alles andere als optimal. Nach zehn Pflichtspielen stehen lediglich ein Treffer und drei Vorlagen zu Buche. Hinzu kommt eine Sperre in LaLiga: Nachdem Vinicius im Spiel gegen den FC Villarreal vor seinem vermeintlichen Treffer seinen Gegenspieler an den Haaren gezogen hatte und anschließend ausgerastet war, wurde er für vier Ligaspiele gesperrt.

In der Champions League darf der Brasilianer hingegen auflaufen. Im Duell mit RB Leipzig am Mittwoch steht einem Einsatz also nichts im Weg.

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