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Eishockey-Landesliga BW: Balinger Eisbären verlieren turbulentes Topspiel in Bietigheim

Erst liegen sie deutlich zurück, dann drehen sie die Partie – und stehen am Ende doch mit leeren Händen da. Die Balinger Eisbären kassieren bei den Bietigheim Steelers mit 5:7 ihre erste Saisonniederlage. Nun wartet Tabellenführer Hügelsheim.

27.10.2026, 09:51 UhrBietigheim

Die Abwehr um Eisbären-Goalie Raphael Kühn war im Spiel gegen die Steelers stark gefordert.Steffen Maier
  • Balinger Eisbären verloren bei den Bietigheim Steelers mit 5:7 nach intensivem Topspiel.
  • Nach 0:3-Rückstand drehte Balingen kurz das Spiel, Bietigheim glich sofort zum 4:4 aus.
  • Entscheidende Phase im Schlussdrittel: Treffer in der 50., 54. und 55. Minute zum 7:4.
  • Balingen verkürzte spät auf 5:7, Coach Kasik lobte Einsatz und sprach von kleinen Fehlern.
  • In der Tabelle steht Balingen auf Platz drei – nächster Gegner ist Spitzenreiter Hügelsheim.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

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Es war das erwartete Topspiel – mit dem Erfolg für die Hausherren: Die Balinger Eisbären haben am Sonntagabend nach starkem Kampf gegen die Steelers in Bietigheim mit 5:7 (0:2, 4:2, 1:3) verloren. Beide Mannschaften boten ein intensives Spiel, in dem am Ende kleine Fehler den Ausschlag gaben.

Flotter Beginn

Mit ordentlichem Tempo ging es direkt los in den ersten Minuten, und schon nach zwei Minuten mussten die Balinger eine Strafzeit hinnehmen. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit guten Chancen für beide Teams. In der 13. Minute gingen die Steelers durch Lars Heintz in Führung. Ebenjener Heintz musste kurz vor Drittelende zwei Minuten zum Abkühlen – die Chance für die Eisbären, in Überzahl zum Ausgleich zu kommen. Aber denkste: Prompt kassierten sie einen Konter, Maximilian Tarta konnte für die Bietigheimer bei einem Mann weniger auf dem Eis 43 Sekunden vor dem Pausenpfiff das 2:0 erzielen.

Dämpfer zu Beginn von Abschnitt zwei

Der zweite Spielabschnitt begann für die Mannschaft von Coach Kasik mit dem nächsten Dämpfer: Immer noch in Überzahl, liefen sie erneut in einen Konter – Marcel Neumann traf nach gerade einmal 59 Sekunden zum 3:0 für die Hausherren. Lange deprimieren ließen sich die Eisbären davon aber nicht, im Gegenteil. In der 25. Minute markierte Marc Haudek den Anschlusstreffer zum 3:1. Fünf Zeigerumdrehungen später netzte Florian Zeiselmeier direkt nach einem Bully eiskalt zum 3:2 ein. Nico Hemming traf in der 34. Minute zum viel umjubelten Balinger Ausgleich – und Zac Horn brachte die Balinger kurz darauf sogar in Führung. Spiel gedreht? Ja, allerdings nur kurz: Nur 20 Sekunden später konnte Bietigheim durch Tarta zum 4:4 ausgleichen. Es war in dieser Phase ein packendes, sehenswertes, zuweilen aber auch hektisches Spiel – mit Strafzeiten auf beiden Seiten.

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Mit Hochspannung ging es ins letzte Drittel. Die Priorität beider Mannschaften: keine Fehler machen – und Disziplin, was Fouls und Strafzeiten angeht. Den ersten Schlag setzten die Steelers in der 50. Spielminute: Timo Heintz traf zur erneuten Führung, 5:4. Die Überzahl, die sich durch die einzige Balinger Strafzeit in diesem Drittel ergab, nutzten die Hausherren in der 54. Minute durch Simon Vogel zum 6:4. Und nur 16 Sekunden später erzielte Timm Schollenberger das 7:4 – die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzten indes die Balinger: 21 Sekunden vor dem Abpfiff traf Florian Wenger zum Endstand von 5:7 aus Sicht der Eisbären.

Ein Fehler zu viel

Coach Petr Kasik lobte im Anschluss die Leistung seiner Spieler. „Es war eine starke Leistung gegen einen starken Gegner. Kleine Fehler machten heute den Unterschied.“ Deutlich bemerkt habe man, dass die Eisbären noch nicht so lange und nicht so intensiv im Eistraining sind.

Nach der ersten Niederlage in dieser noch jungen Landesliga-Saison stehen die Eisbären mit sechs Punkten auf Platz drei der Tabelle, hinter Bietigheim und Primus Hügelsheim, die nach drei Spielen noch ungeschlagen sind. Gegen den Tabellenführer bestreiten die Balinger am kommenden Samstag, 31. Oktober (Anpfiff 19.45 Uhr), das erste Heimspiel – Fans dürfen sich also auf ein Topspiel freuen.

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