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Nach den Aussagen von Alexander Zverev, der mit den langsamen Bedingungen in der Wiener Stadthalle haderte, meldet sich nun Turnierboss Herwig Straka zu Wort.
„Der Platz ist der gleiche seit über 10 Jahren, aber die Materialien verändern sich natürlich. Es kann schon sein, dass es sich anders spielt“, sagt Straka im „Krone“-Gespräch (Video unten).
Straka: „Ein Sieger hat sich noch nie beschwert“
Auch die Bälle sorgten in den vergangenen Tagen für Gesprächsstoff. „Die Bälle sind offizielle ATP-Bälle“, betont Straka. „Es stimmt aber, dass es relativ langsam war. Wir müssen jetzt herausfinden, warum das so war. Aber ein Sieger hat sich noch nie beschwert.“
Und der erfolgreiche Manager ergänzt: „Für Spieler, die schnell spielen wie der Sascha (Anm. d. Red: Alexander Zverev), ist es ein kleiner Nachteil. Für die Zuschauer haben wir aber das beste Tennis. Und wenn die Ballhersteller, ihre Bälle schneller machen, dann wird er sich wieder mehr freuen.“
Zverev: „Es war schwierig für mich“
Nach seinem Halbfinal-Aus gegen den Australier Alex de Minaur hatte Zverev über die Bedingungen in der Stadthalle gemotzt. „Es war schwierig für mich, hier zu spielen“, so der Deutsche.
Auch Russlands Tennis-Ass Daniil Medwedew hatte sich – zumindest in seinem Achtelfinale am Donnerstag – über den Court in Wien geärgert. Bei seinem Sieg gegen den Briten Cameron Norrie schlug er mit der Hand mehrfach auf den Platz. Der 30-Jährige meinte, dass der Belag „viel langsamer“ sei als bei seinem letzten Turnier in Almaty.