Zurück
Nach einem Witz über den ehemaligen chinesischen Staatschef Mao Zedong kündigten drei chinesische Unternehmen die Zusammenarbeit mit Kylian Mbappe. Nun befürchtet die spanische Fußball-Liga weitere schwere Folgen.
Kylian Mbappe hat mit seinem humorvollen Kommentar über das 'Meme' des Diktators einen regelrechten internationalen Konflikt ausgelöst.
Trotz der Entschuldigungen von Mbappe selbst, Real Madrids und der LaLiga boykottiert China seitdem alles, worin der französische Offensivstar involviert ist.
Die Verluste werden bereits auf mehrere Millionen geschätzt. Nun befürchtet die spanische Fußball-Liga weitere schwere Folgen.
Mbappe wird in einem bekannten 'Meme' auf den Körper des ehemaligen chinesischen Staatschefs Mao Zedong montiert. Als der Real-Star zu diesem befragt wurde, bezeichnete er Mao als Diktator, was in China für Entsetzen sorgte. Viele fassten die Bezeichnung als Beleidigung auf. Drei seiner chinesischen Sponsoren (Dongpeng, Mengniu & Milkground) kündigten daraufhin mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit dem Stürmer.
Auch für andere Klubs der spanischen Liga könnte Mbappes Fehltritt schwere Folgen haben. Denn Teams wie Alavés, Real Betis, Villareal oder auch der FC Barcelona pflegen enge wirtschaftliche Verbindungen zu China. Sollte sich der Boykott des asiatischen Landes auf die gesamte Liga ausweiten, könnten einige unbeteiligte Vereine massiv Schaden nehmen.
In Spanien versucht man deshalb, die Wogen so schnell wie möglich wieder zu glätten. LaLiga-Präsident Javier Tebas hat sich bereits mit dem chinesischen Botschafter getroffen. Die chinesischen Behörden erwarten jedoch eine aufrichtige Stellungnahme des Real-Stars. Seine bisherige Entschuldigung genügt ihnen nicht.