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Magdeburg/Berlin - Heute vor einem Jahr beförderte der 1. FC Magdeburg Petrik Sander (65) offiziell zum Cheftrainer - eine rückblickend gute Entscheidung. Dabei wäre Magdeburgs Erfolgstrainer einst fast bei einem anderen Ost-Club gelandet.
Wie Sky-Experte Torsten Mattuschka (46) in seinem Podcast " verriet, wollte er das Trainer-Urgestein zum Berliner Viertligisten VSG Altglienicke holen.
"Wir haben mal telefoniert: 'Hey Tusche, ich könnte mir das vorstellen'", soll Sander laut Mattuschkas Schilderung gesagt haben. Der Ex-Profi ist bei der VSG Sportlicher Leiter.
Laut Mattuschka soll die Nummer "schon ein paar Jahre her" sein, der Regionalliga-Club suchte unter anderem im Spätherbst 2023, im Sommer 2024 und 2025 einen neuen Cheftrainer, will seit Jahren aufsteigen.
Das hätte passen können, denn Sander war bis vor gut einem Jahr "gefühlt weg vom Fußball als Trainer", trainierte in Magdeburg die U19 und die U23 fernab der großen Kameras.
Und kam eher durch eine Notsituation - die frühe Entlassung Markus Fiedlers (40) nach neun Spielen - als Interimstrainer zurück auf die Bildfläche.
Doch warum klappte es damals nicht mit einem Engagement bei Altglienicke, obwohl sich die beiden Ossis seit Ewigkeiten (Sander trainierte den jungen Mattuschka in Cottbus) kennen?
Trotz Sander-Interesse entschied sich die VSG "dann doch für was anderes", führt Mattuschka aus - und erntet für diesen Satz von Podcast-Partner Simon Terodde (38) eine hämische Spitze:
"Dann müssen sie dich rausschmeißen! So einen Erfolgstrainer holst du nicht, oder was?"
Statt mit Altglienicke schrieb Sander mit Magdeburg Märchen, führte die Bördestädter mit drei Punkten am Tabellengrund liegend zum Klassenerhalt (Platz 14) - und in dieser Saison zurück ins obere Drittel.