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Vertragsdrama bei den New York Knicks: NBA-Superstar Jalen Brunson mit Ansage an Karl-Anthony Towns

Die New York Knicks haben die Vertragsverhandlungen mit Karl-Anthony Towns verschoben, nachdem sich die beiden Parteien über Monate nicht einig werden konnten. Nun hat sich KAT zu Wort gemeldet und von seinem Co-Star eine klare Ansage bekommen.

Nach dem langersehnten Titel droht den Knickerbockern der "Meisterkater". Da Owner James Dolan das gefürchtete Second Apron und die damit einhergehenden Strafen unbedingt vermeiden möchte, werden sich die Knicks womöglich langfristig von mindestens einem Star trennen müssen - außer die Leistungsträger sind zu radikalen Gehaltseinbußen bereit.

Das prominenteste Beispiel dafür, wie weit die Franchise und ihre Stars derzeit auseinanderliegen, ist Towns. Die Verhandlungen mit dem Big Man scheiterten bisher, wurden dann von den Knicks abgebrochen und bis in den "späteren Saisonverlauf" verschoben. KAT hatte jedoch immer wieder betont, durchaus zu Abstrichen bereit zu sein. Vor dem Saisonauftakt gegen die Philadelphia 76ers (100:106) erneuerte er bei ESPN noch einmal dieses Vorhaben: "Ich möchte, dass dieses Team zusammenbleibt."

"Nicht einmal im Entferntesten": Towns dementiert Berichte über Max-Forderung

Die Medienberichte, dass er selbst aber trotzdem möglichst viel Gehalt einstreichen möchte, dementierte er vehement: "Es war schon immer meine oberste Priorität, alle hier zu halten: diesen Kern und dieses besondere Team, das wir haben. Das war also auch das Erste, woran ich gedacht habe, als es soweit war. Und an einen Maximalvertrag habe ich nicht einmal im Entferntesten gedacht."

Ein Max-Deal würde Towns 277 Millionen Dollar bescheren. Laut übereinstimmenden Medienberichten hatten die Knicks ihm bisher ein Angebot in Höhe von 200 Millionen Dollar über vier Jahre vorgelegt.

So weit wollte Towns, der aktuell jährlich 57,1 Millionen Dollar verdient und für die kommende Saison eine Spieleroption in Höhe von 61 Millionen Dollar hält, dem Team aber offenbar nicht entgegenkommen. "Ich will etwas, das es dem Team ermöglicht, weiter zusammenzubleiben und was gleichzeitig meinem Wert entspricht. Und nichts davon ist auch nur annähernd in Aussicht", wurde er während der zu Beginn des Monats noch laufenden Verhandlungen von The Athletic zitiert.

"Er soll den Vertrag unterschreiben": Klare Ansage von Brunson an Towns

In seinem jüngsten Interview musste jedoch nicht nur er, sondern auch Finals-MVP Brunson Rede und Antwort stehen. Auf die Frage, was sich der Spielmacher von seinem Co-Star mit Blick auf die Verhandlungen erhofft, musste er zwar schmunzeln, doch machte gleichzeitig eine klare Ansage: "Er soll den Vertrag unterschreiben." Brunson selbst hatte bei seiner Vertragsverlängerung 2024 auf mehr als 100 Millionen Dollar verzichtet und so den jüngsten Erfolg der Knicks erst möglich gemacht.

Direkt im Anschluss folgte das nächste eindeutige Statement vom Point Guard. Auf die Frage, was die größte Hürde auf dem Weg zur Titelverteidigung sein wird, antwortete er nüchtern: "Unser Ego." Mit Blick auf die Rivalen analysierte der All Star: "Alle haben sich verbessert, alle wollen den nächsten Schritt machen." Dementsprechend müsse der auch bei den Knicks, trotz des Titels, erfolgen: "Werden wir uns damit zufriedengeben? Werden wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen? Oder werden wir unser Ego beiseite lassen und herausfinden, wie auch wir noch besser werden können?"

In der Opening Night wurde New York direkt deutlich gemacht, dass der Weg zum Repeat kein Spaziergang werden wird. Das neuformierte Sixers-Superteam mit LeBron James, Jaylen Brown, Tyrese Maxey und Joel Embiid crashte die Meisterparty mit einem Auswärtssieg im Madison Square Garden. Brunson stemmte sich mit 21 Punkten noch am meisten gegen die Auftaktpleite, doch traf nur sechs seiner 19 Würfe aus dem Feld. Towns wiederum verbuchte zwar ein effizientes Double Double (19 PTS, 6/9 FG, 12 REB), doch hatte mit Foulproblemen zu kämpfen.

NBA-Auftakt: Die Ergebnisse auf einen Blick

Detroit Pistons

Boston Celtics

121:113

New York Knicks

100:106

San Antonio Spurs

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