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Die Grasbahn-Szene trauert um Romano Hummel: Der frühere Westfalenring-Sieger und Weltmeister ist mit 27 Jahren gestorben. Auch Lüdinghausen nimmt nun Abschied.
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Die Grasbahn-Szene trauert um Romano Hummel. Der niederländische Rennfahrer ist im Alter von 27 Jahren gestorben, wie die Westfälischen Nachrichten unter Berufung auf seinen nationalen Verband berichten. Auch beim AMSC Lüdinghausen und auf dem Westfalenring bleibt der Fahrer in Erinnerung: 2025 hatte Hummel das Rennen der internationalen Solisten gewonnen.
Schon 2017 war er als Teenager beim Lüdinghauser Grasbahnrennen Zweiter geworden. Acht Jahre später setzte er sich dort gegen die Konkurrenz durch. Mit seinem eigenen, spektakulären Fahrstil begeisterte Hummel damals auch die Zuschauer am Westfalenring, unter denen traditionell viele Fans aus den Niederlanden sind.
Sportlich gehörte Hummel zu den erfolgreichsten Fahrern seiner Generation. 2021 wurde er Langbahn-Weltmeister. Bei der Grasbahn-Europameisterschaft gewann er 2022 und 2023 den Titel, in dieser Saison folgte auf seiner Heimbahn in Aduard der dritte EM-Erfolg. 2023 und 2026 holte er zudem mit den Niederlanden Gold bei der Team-WM.
Im September 2024 hatte sich Hummel nach einem schweren Sturz beim Grand Prix in Vechta zunächst aus dem Rennsport zurückgezogen. Er kehrte erfolgreich zurück, kündigte Ende August dieses Jahres aber seinen endgültigen Abschied zum Saisonende an. Die Nachricht von seinem Tod löst in der Bahnsportgemeinde große Betroffenheit aus.