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NBA-Ikone geht nach 37 Jahren, im TV-Studio laufen Tränen
Ernie Johnson (l.) hört als TV-Moderator auf, NBA-Legende Charles Barkley wird ihn sehr vermissen
Ernie Johnson (l.) hört als TV-Moderator auf, NBA-Legende Charles Barkley wird ihn sehr vermissen

Nach 37 Spielzeiten beendet Ernie Johnson seine Zeit als Moderator von „Inside the NBA“. Basketball-Legende Charles Barkley ringt bei der Ankündigung vor laufender Kamera mit den Tränen.

Fast vier Jahrzehnte lang prägt Ernie Johnson eine der beliebtesten Basketballsendungen der USA. Nun steht das Ende einer Ära bevor: Nach der NBA-Saison 2026/27 gibt der Moderator seinen Platz bei „Inside the NBA“ auf.

Johnson verkündete seine Entscheidung am Mittwoch, dem 28. Oktober. Für den 70-Jährigen endet damit eine außergewöhnliche Karriere mit 37 Saisons als Gesicht der Sendung.

Der TV-Veteran betont, dass er aus eigener Entscheidung gehe. Die Vorbereitung auf die vielen Sendungen sei über die Jahrzehnte zunehmend anstrengender geworden und bereite ihm weniger Freude als früher.

Ernie Johnson hört nach 37 TV-Jahren im NBA-Studio auf, Charles Barkley reagiert emotional

Auch gesundheitliche Probleme spielen bei der Entscheidung eine Rolle. Johnson hatte zuletzt mit Herzproblemen zu kämpfen und musste sich einer Bypass-Operation unterziehen.

Künftig will er das Tempo drosseln und mehr Zeit mit seiner Ehefrau, seinen Kindern und Enkelkindern verbringen. Komplett aus dem Fernsehen verabschiedet er sich allerdings nicht.

„Es war mir eine Ehre und ein Privileg, all die Jahre mit dir zusammenzuarbeiten“, sagte Barkley, der im TV-Studio sichtlich gegen seine Tränen kämpfte.

Besonders emotional reagierten Johnsons langjährige Weggefährten. Charles Barkley würdigte seinen Kollegen am Mittwochabend während der ESPN-Sendung und erinnerte an die gemeinsame Zeit seit seinem Einstieg bei „Inside the NBA“ im Jahr 2000.

Der Hall-of-Fame-Spieler dankte Johnson nicht nur für dessen Professionalität. Er hob auch dessen Führungsstärke, Freundschaft und Herzlichkeit hervor.

Für Barkley ist Johnson weit mehr als ein Kollege. Der Moderator habe vier völlig unterschiedliche Persönlichkeiten zusammengehalten und damit die spontanen Diskussionen, absurden Witze und die spürbare Zuneigung im Studio überhaupt erst möglich gemacht.

Charles Barkley offen: Johnsons Nachfolge wird schwierig

Johnson zeigte sich von der Würdigung erkennbar bewegt. Auch Kenny Smith und Shaquille O’Neal ehrten ihren langjährigen Freund.

Schon vor Beginn der Saison hatte Barkley angedeutet, dass er und Johnson als Einheit zu sehen seien. Damit ließ er durchblicken, dass auch er aufhören könnte, wenn Johnson die Sendung verlässt. Nach der Ankündigung bestätigte Barkley einen eigenen Abschied jedoch noch nicht offiziell.

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