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Mit einer 1:3-Niederlage (19:25, 19:25, 25:18, 16:25) und einem sehr vielen Emotionen endete am Sonntag das Spiel der Volley Youngstars gegen den VC Dresden. Der zum MVP gekürte Phil Bertele verabschiedete sich nach dem ersten Zweitliga-Heimspiel der Saison 2026/27 von seinen Teamkollegen.
Der Häfler, der durch „Volleyball macht Schule“ zum VfB und später zu den Youngstars kam, galt als hoffnungsvolles Talent, was seine dreijährige Zugehörigkeit zum Nationalkader unterstreicht. Allerdings plagte sich der Mittelblocker mehr als zwei Jahre mit Knieschmerzen herum, weil sich die Patellasehne immer wieder entzündete. Auch eine anderthalbjährige Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg. „Nach ein paar Wochen kam der Schmerz wieder“, erzählte Bertele enttäuscht.
So entschied sich der Häfler schweren Herzens, mit gerade mal 18 Jahren seine Volleyballschuhe an den Nagel zu hängen. Allerdings nicht, ohne zum Abschluss noch einmal in der Spacetech-Arena in seinem Youngstars-Team zu spielen. Mit einer souveränen Leistung war der Mittelblocker ein wichtiger Akteur des Spiels.
Noah Bouagaa, Lenz Wernet, Max Rauh, Noah Althoff, Elias Wiebel, Julius Großner, Matthis Müller, Aleksandr Sevkovych, Phil Bertele, Maxi Bangert, Emil Zaunick, Libero Finn Hofmeester, Kehdinga Kemtchou und David Brand hielten den VC Dresden lange auf Abstand, konnten aber ihre Führung nicht bis ans Satzende halten. Nur in Durchgang drei behielten die Youngstars ihre Konstanz und durften ihren ersten Satzgewinn bejubeln.
„Es war schön, noch einmal vor meinen Freunden und meiner Familie zu spielen“, resümierte Bertele nach seiner Abschiedsvorstellung. Trainer Adrian Pfleghar nannte es nach der Partie „bitter, wenn jemand in so jungen Jahren so eine Entscheidung treffen muss.“ Umso mehr freute es ihn, „dass Phil noch einmal gezeigt hat, was in ihm steckt“.
Die nächsten Heimspiele in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd stehen für die Youngstars am nächsten Wochenende gegen den SV Schwaig (Samstag, 16 Uhr) und die Donau Volleys Regensburg (Sonntag, 14 Uhr) an. Dann allerdings ohne Phil Bertele.