Zurück
Nach zuletzt drei Pleiten in Serie ist die Stimmung beim HSV nicht gerade positiv. Die Rothosen sind aus dem DFB-Pokal ausgeschieden und wurden in der Bundesliga auf Rang 15 durchgereicht. Ursächlich dafür waren aber auch eklatante Verletzungsprobleme, die es den Hamburgern schwer gemacht haben, die gewohnte Performance an den Tag legen zu können.
Mittel- und langfristig betrachtet sind die Hamburger hingegen ganz gut aufgestellt. Dies ist insbesondere der Verdienst von Claus Costa, dem es in den beiden letzten Sommer-Transferphasen gelungen ist, hochkarätige Neuzugänge an Land zu ziehen. Zwar tat er dies beide Male erst auf dem letzten Drücker, jedoch konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Mit dem Vieira-Deal hat er sein Meisterstück vollbracht.
Demzufolge ist es für den HSV auch eine gute Nachricht, dass Costa dem Verein laut Informationen der Sport Bild treu bleiben möchte. Dies ist keineswegs selbstverständlich, zumal der Sportdirektor möglicherweise die Chance gehabt hätte, beim 1. FC Nürnberg oder Hannover 96 der starke Mann zu werden. In Hamburg ist Costa in der Hierarchie Sportvorständin Kathleen Krüger unterstellt.
Dabei sei jedoch angemerkt, dass Costa in Sachen Kaderplanung und Transfers das vollste Vertrauen im Verein genießt und in seiner Arbeit kaum eingeschränkt ist. Der 42-Jährige hat nur noch bis zum Sommer 2027 Vertrag, jedoch laufen die Gespräche bezüglich einer Verlängerung. Diese sollen bislang gut verlaufen sein, weshalb das Thema bald erledigt sein könnte.
Spieler |
Ablöse |
|---|---|
Fabio Vieira |
9 Millionen Euro |
Zakaria El Ouahdi |
8 Millionen Euro |
Albert Grönbaek |
4,7 Millionen Euro |
Nicolai Remberg |
2,4 Millionen Euro |
Nicolás Capaldo |
2,1 Millionen Euro |
Albert Sambi Lokonga |
0,3 Millionen Euro |
Luka Vuskovic |
Leihe (ablösefrei) - jetzt bei Brighton |
Im Idealfall ist die Costa-Zukunft bis Weihnachten geklärt, damit sich dieser im Winter-Transferfenster auf mögliche Neuverpflichtungen konzentrieren kann. Beim HSV gibt es noch keine konkreten Transferpläne, jedoch möchte man die Augen offen halten und gegebenenfalls nachbessern.
Bereits in der Vorsaison hatten die Hanseaten mit Albert Grönbaek einen Spieler an Land gezogen, der für die Mission Klassenerhalt von entscheidender Relevanz war.