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Dem FC Thun ist beim 5:4 in Lausanne Historisches gelungen. Noch nie in der 2003 eingeführten Super League gelang es einem Team nach einem Drei-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit noch den Sieg davonzutragen.
Bis zur 70. Minute liegt der FC Thun beim Kellerduell in Lausanne mit 1:4 zurück. Dann folgt die sensationelle Aufholjagd. Am Ende trifft Matchwinner Brighton Labeau in der 96. zum 5:4 für den Meister.
Gemäss der Auflistung der Fachseite «transfermarkt.ch» schaffte erst der FC Zürich Ähnliches, als er im November 2005 nach einem 0:3 bei Neuchâtel Xamax noch 5:3 gewann. Die Aufholjagd begann allerdings noch vor der Pause. Ansonsten konnte in der Super League keine Mannschaft nach einem Drei-Tore-Rückstand noch den Sieg davontragen.
Nach der Partie spricht Marco Bürki bei blue Sport von einem «hart erarbeiteten Sieg». Es sei super, wenn man nach solchen Rückschlägen noch einmal zurückkommen könne. «Das zeugt von einer riesigen Mannschaft», so der Captain der Berner Oberländer.
Auch Thuns Jan Bamert lobt die Teamleistung. 70 Minuten lang sei alles gegen sie gelaufen, aber am Ende hätten «Glaube, Wille und eine Portion Glück» für den Sieg gesorgt.
Dank dem Auswärtserfolg verschafft sich der Meister etwas Luft im Tabellenkeller der Super League. Der Vorsprung auf Vaduz und GC beträgt nach der 12. Runde drei Punkte, auf Schlusslicht Lausanne gar sieben.