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Im Topspiel gegen Kaiserslautern muss sich der FCN erstmals in dieser Saison geschlagen geben. An Chancen, um zumindest einen Punkt zu holen, mangelt es dabei aber nicht.
Der 1. FC Nürnberg hat das Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga am Samstagabend gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:1 verloren. Den entscheidenden Treffer für die "Roten Teufel" erzielte der eingewechselte Erencan Yardımcı in der 58. Minute per Kopf. Für den Club war es die erste Saisonniederlage nach zuvor fünf Siegen und drei Unentschieden.
Zudem verlor Nürnberg erstmals zu Hause gegen den FCK in der 2. Bundesliga. Die Pfälzer zogen nach Punkten mit dem FCN auf Tabellenplatz zwei gleich. Beide liegen nun sieben Punkte hinter Spitzenreiter Hertha BSC. Kaiserslautern blieb zum siebten Mal im neunten Saisonspiel ohne Gegentor. Mit nur vier Gegentreffern stellt der FCK die beste Defensive der Liga.
Club-Trainer Miroslav Klose, der seine Profikarriere als Spieler einst in Kaiserslautern begonnen hatte, wollte seiner Mannschaft nach der Partie keinen Vorwurf machen. "Wir hatten über 25 Torschüsse, das sollte normalerweise für mindestens einen Treffer reichen. Das Einzige, was wir uns heute vorwerfen müssen, ist, dass wir bei diesen Statistiken keinen eigenen Treffer erzielen."
Im erstmals in dieser Saison ausverkauften Max-Morlock-Stadion mit 47.000 Zuschauern starteten die Gäste stark. In der ersten Viertelstunde war Kaiserslautern überlegen und hatte Chancen durch Naatan Skyttä (3. Minute), Ibrahim Kanaté (7.) und Mario Sauer (14.). Der Club musste auf Torjäger Mohamed Alì Zoma verzichten, der nach einer Schulter-Operation lange ausfällt.
Dann übernahm Nürnberg die Initiative. Eric Porstner setzte einen Kopfball an die Latte (19.). Rayan Ghrieb scheiterte zweimal an FCK-Torhüter Julian Krahl, in der 23. Minute und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.
Nach der Pause brachte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht mit Yardımcı und Thierry Tazemeta zwei zusätzliche Offensivkräfte. Tazemeta traf nach einem Konter den Pfosten (48.). Zehn Minuten später köpfte Yardımcı zum 1:0 ein. Es war sein drittes Saisontor. Nürnberg drängte anschließend auf den Ausgleich, fand aber kein Mittel gegen die Pfälzer Abwehr um Torhüter Krahl.