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ATSV Kirchseeon verliert Spieler nach Kreuzbandriss ein halbes Jahr
Intensiv und körperbetont geht es in der Kreisklasse zu, besonders in Derbys wie hier zwischen Anzing und Markt Schwaben, unter strengen Augen des Schiedsrichters.
Intensiv und körperbetont geht es in der Kreisklasse zu, besonders in Derbys wie hier zwischen Anzing und Markt Schwaben, unter strengen Augen des Schiedsrichters. © Christian Riedel / fotografie-ri

Lorenzo Roth zog sich den Kreuzbandriss beim FC Markt Schwaben zu. Trotzdem will der ATSV mit einem Heimsieg oben dranbleiben.

VfB Forstinning II – SV Dornach II⇥Sa. 16:00

Schon etwas unter Zug- und Punktezwang steht der VfB Forstinning II durch die jüngsten Siege der unmittelbaren Abstiegskonkurrenz aus Haar und Glonn. Dadurch rutschte die Reserve des Landesligisten auf einen direkten Abstiegsrang ab. Aber: „Die Stimmung ist gut, wir haben unter der Woche ordentlich trainiert“, berichtet Trainer Markus Gessner. Gegen Dornach II soll nun das vorhandene Potenzial abgerufen werden. „Wir lassen alles auf dem Platz und schauen, dass wir etwas Zählbares mitnehmen.“ Die jüngste Begegnung verlor der VfB II zwar mit 0:1 in Grafing, die Leistung war aber durchaus ansprechend.

Putzbrunner SV – TSV Grafing⇥So. 13:00

„Putzbrunn ist ein sehr guter Gegner. Das wird mehr oder weniger auch ein Spitzenspiel“, so Grafings Trainer Stefan Holzmann vor dem Auswärtsspiel des TSV Grafing. Der Putzbrunner SV steht mit vier Punkten Vorsprung an der Spitze der Kreisklasse 6 (München) und hat dabei sogar noch ein Spiel weniger absolviert. Grafing folgt in einer breiten Spitzengruppe von vier Teams, die momentan um den Relegationsplatz kämpfen.

Um die Liga offen zu halten und selbst im Aufstiegsrennen Schritt zu halten, müssen die Gäste mindestens ein Unentschieden holen. Trainer Stefan Holzmann ist guter Dinge: „Ich blicke positiv auf das Spiel, weil wir in den letzten zwei Spielen gezeigt haben, dass wir, wenn wir die Dinge umsetzen, die wir uns vornehmen, hinten gut stehen und vorn immer für ein Tor gut sind.“

SV Hohenlinden – M. Schwaben⇥So. 13:00

Kurzfristig um eine Stunde auf 13 Uhr vorverlegt hat der SV Hohenlinden die Partie gegen den FC Markt Schwaben. Damit kann die anschließend gegen Kirchheim III spielende Reserve auch noch auf dem flutlichtlosen Hauptfeld spielen.

Dabei erwartet Spielertrainer Sebastian Ittlinger eine enge Kiste. „Es wird für keine der beiden Mannschaften ein leichtes Spiel und wir haben uns die letzten Jahre immer schwergetan gegen Markt Schwaben.“ Zudem muss der SVH in den nächsten Wochen, wieder einmal, auf Kapitän Max Prünster verzichten nach seinem im Training erlittenen Bänderriss. „Wir werden trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft an den Start bringen, dann müssen eben andere in die Bresche springen“, ist Ittlinger nicht bange.

Mit dem FCMS fährt aber eine Mannschaft „im Flow“ an den Postanger in Hohenlinden. Ittlinger beobachtet also den bisherigen Saisonauftritt der Schwabener, die sich im engen Verfolgerfeld zum Tabellenführer Putzbrunn befinden.

ATSV Kirchseeon – TSV Haar ⇥So. 15:00

Eine Hiobsbotschaft musste Kirchseeons Abteilungsleiter Markus Ohlberger vor der Partie gegen Haar mit der Verletzungsdiagnose von Lorenzo Roth verkünden. Beim FC Markt Schwaben zog sich der ATSVler einen Kreuzbandriss zu und fällt damit mindestens ein halbes Jahr aus. „Ich bin trotzdem zuversichtlich. Mit einem Heimsieg möchten wir oben dranbleiben“, fordert der Funktionär nicht unmöglich erscheinende Punkte.

Nicht unterschätzen sollte der ATSV aber den Kontrahenten aus Haar. Am vergangenen Spieltag siegte der TSV mit 5:3 gegen den FC Anzing-Parsdorf und zeigte damit sein Potenzial.

FC Anzing-Parsdorf – Höhenkirchen⇥So. 15:00

Wiedergutmachung ist beim FC Anzing-Parsdorf angesagt nach der laut Trainer Wolfgang Mayr eher „mauen“ Vorstellung beim TSV Haar. Dort unterlag der FC eher überraschend mit 3:5. „Wir wollen unser Heimspiel erfolgreich gestalten und zusammen mit der zweiten Mannschaft ein Sechs-Punkte-Heimspielwochenende feiern.“

Die Chancen hierfür stehen der Papierform nach nicht unbedingt schlecht. Die SpVgg Höhenkirchen ist fest im Besitz der roten Laterne mit lediglich einem einzigen Zähler. Am ersten Spieltag sprang ein 1:1 beim FC Dreistern heraus, seitdem folgten für die Gäste sieben Niederlagen in Folge.

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