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Sergio Perez: Glaube, dass ich mit Cadillac 2028 aufs Podium fahren kann

Sergio Perez hat bei Cadillac verlängert, plant aber bereits sein Formel-1-Karriereende: Was der Mexikaner bis dahin unbedingt noch erreichen möchte

Sergio Perez: Glaube, dass ich mit Cadillac 2028 aufs Podium fahren kann

Cadillac-Fahrer Sergio Perez hält es für realistisch, dass Cadillac mittelfristig den Anschluss an die Formel-1-Spitzenteams herstellen kann. Perez sagte unmittelbar nach seiner Vertragsverlängerung beim US-amerikanischen Rennstall, er könne es sich "wirklich vorstellen", 2028 mit Cadillac auf dem Podium zu stehen.

Perez' Begründung: "Es ist eine große Herausforderung, aber darauf arbeiten wir hin. Cadillac weiß das. Ich sehe diese Mentalität, ich sehe diese Kultur innerhalb des Teams. Und wenn ich hier unterschrieben habe, dann deshalb, weil ich das Team in jedem Bereich zu 1.000 Prozent antreiben werde, um zu versuchen, dieses Ziel zu erreichen."

Er wolle Cadillac in den kommenden Jahren "so weit nach vorne bringen wie möglich", sagte Perez. Deshalb habe er seinen Vertrag verlängert - mit dem Ziel, womöglich bereits 2028 dafür belohnt zu werden. "Ich denke, drei Jahre sind ein Zeitraum, in dem man meinen Einfluss wirklich erkennen kann. Und ich glaube: Das ist die größte Herausforderung, der ich mich in der Formel 1 je gestellt habe."

Warum Sergio Perez schon ans Aufhören denkt

Vermutlich ist es auch seine letzte: Perez hat derzeit keine Pläne, länger als bis 2029 in der Formel 1 zu fahren. "Man weiß nie, was passieren wird, aber ja, für mich ist das klar", sagte der Mexikaner. (Fotostrecke: Von Ferrari bis Cadillac: So alt sind die Formel-1-Teams)

Die Formel 1 sei seine Leidenschaft und er könnte "problemlos noch weitere zehn Jahre bleiben", weil er "wirklich Freude" daran habe. "Aber ich komme in ein gewisses Alter, und meine Kinder, die für mich das Wichtigste sind, werden in ihrem Leben in einem wichtigen Alter sein, in dem ich viel mehr Zeit mit ihnen verbringen möchte."

"Man muss einfach bedenken, was man alles opfert, um in der Formel 1 zu sein. Deshalb ist für mich klar, dass diese letzten drei Jahre mein letzter Vertrag sein werden." (Hier die Vertragslaufzeiten aller Formel-1-Fahrer einsehen!)

Cadillac war eine bewusste Entscheidung für Perez

Er habe sich bewusst entschieden, diese letzte Phase seiner Formel-1-Karriere bei Cadillac zu verbringen. "Ich hätte zu einem anderen Team gehen können", sagte Perez, ohne konkreter zu werden. "Dort hätte ich kurzfristig vielleicht bessere Ergebnisse erzielen können. Aber welchen Unterschied hätte es für meine Karriere gemacht, Punkte zu holen oder auf dem Podium zu stehen?"

"Ich hatte nicht die Möglichkeit und habe auch jetzt nicht die Möglichkeit, in einem Team zu fahren, das um Weltmeisterschaften oder Siege kämpft. Deshalb gibt es für mich im Moment nichts Motivierenderes, als mit einer so bedeutenden Marke wie Cadillac etwas Neues aufzubauen."

Bisher tut sich Cadillac jedoch schwer: Das neue Formel-1-Team ist in seiner ersten Saison bislang ohne Punkte geblieben. Die Bestleistung war Platz 13 beim Grand Prix von China durch Perez-Teamkollege Valtteri Bottas, der dadurch in der WM-Tabelle vor Perez steht - an vorletzter Stelle.