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Hessen: Alles Wichtige zum Pokalspiel beim HSV: Die Eintracht-Stimmung steht auf dem Spiel

Für Eintracht Frankfurt geht es beim Hamburger SV um mehr als den Einzug ins Pokal-Achtelfinale. Ein Erfolg könnte die Hessen beflügeln, eine Enttäuschung die Ruhe wieder beenden. Adi Hütter kündigt Rotation an. Das Wichtigste zum Spiel.

Drei Tage nach der 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund geht es für Eintracht Frankfurt um den Verbleib im DFB-Pokal. Die Hessen treten am Dienstag (18 Uhr) beim Hamburger SV an.

Die Ausgangslage

Bei Eintracht Frankfurt ist nach der Trennung von Ex-Sportvorstand Markus Krösche, dem unschön anzusehenden Arbeitssieg gegen Köln und der guten Leistung beim 0:1 in Dortmund wieder etwas Ruhe eingekehrt. Von den eigenen Ambitionen sind die Hessen zwar weiter meilenweit entfernt, die Krise wurde aber erst einmal abgewendet. Zumindest vorerst. Denn: Ein Aus im DFB-Pokal würde die Laune wieder erheblich verschlechtern. Auch ein Sieg am Sonntag – erneut gegen HSV – ist fast schon Pflicht.

Die Lage in Hamburg gleicht derweil weiter einer Achterbahnfahrt. Auf 0:12 Tore und null Punkte in den ersten drei Bundesliga-Partien folgten drei Siege in Folge – und dann am Samstag eine Niederlage bei Aufsteiger Paderborn. Der HSV ist und bleibt eine Wundertüte, die anhaltenden Verletzungssorgen machen eine Einschätzung des Leistungsvermögens zusätzlich kompliziert. Alles in allem: nicht Fisch, nicht Fleisch. Die Eintracht und der HSV stehen gleichermaßen vor einer richtungsweisenden Woche.

Das Personal

Eintracht-Trainer Adi Hütter hat personell keine Sorgen. Wie er am Montag betonte, haben alle Spieler die Reise nach Dortmund gut verkraftet, größere Wehwehchen gibt es nicht. Gleichwohl könnte es anhand des straffen Programms und des Hamburger Doppelschlags zu Änderungen in der Startelf kommen. "Ich werde rotieren", kündigte der Österreicher an.

So könnte die Eintracht starten:

Mögliche Aufstellung Eintracht beim HSV

So könnte der HSV starten: Tangvik - Nandja, Bornauw, Omari - El Ouahdi, Sambi Lokonga, Amoako, Lemke - Adeline, Grönbaek - Stange

Das sagen die Trainer

Adi Hütter: "Es ist ein ungemein wichtiges Spiel für beide Vereine. So ein Spiel und ein Sieg kann uns beflügeln. Es gibt natürlich einige Brocken, aber es ist der kürzeste Weg zu etwas Großem. Es geht darum, dass wir eine gute Leistung zeigen. Wenn das passt, ist die Chance groß, dass auch das Ergebnis stimmt."

Merlin Polzin: "Ich erwarte ein Spiel, in dem wir auf eine Mannschaft treffen, die mit zahlreichen Nationalspielern gespickt ist, die mit Adi Hütter deutlich intensiver spielt und Wucht und Power hat, die uns alles abverlangen wird. Ich hoffe auf ein offenes Spiel."

Auf diese Spieler gilt es zu achten

Bei der Eintracht ist und bleibt die Besetzung der Offensive das spannendste Thema. Vor allem an Can Uzun scheiden sich weiter die Geister, Trainer Adi Hütter setzt beim türkischen Nationalspieler weiter auf Erziehungsmaßnahmen und kleinere bis größere Denkzettel. Aufgrund der englischen Woche ist es möglich bis angebracht, Dauer-Spielern mal eine Pause zu gönnen. Stichwort: Belastungssteuerung. Für Uzun könnte sich folglich eine Bewährungschance eröffnen. Diese sollte er nutzen und auch den Rückwärtsgang finden.

Und beim HSV? Da mit Nicolas Capaldo, Fabio Viera, Nicolai Remberg, Patson Daka, Jordan Torunariga und Bilal Nadir sechs potenzielle Stammkräfte ausfallen, muss Trainer Merlin Polzin personell zaubern. Ein objektiver Blick auf das Personal zeigt, dass die Eintracht in diesem Spiel eigentlich der klare Favorit sein müsste. Ein Hamburger Spieler, der Angst und Schrecken verbreitet, ist erst einmal nicht zu sehen.

Die Statistik des Spiels

Die langjährige Liebesbeziehung zwischen der Eintracht und dem DFB-Pokal ist in den vergangenen Jahren etwas abgekühlt. Nach dem Finale 2023 gegen RB Leipzig schafften es die Hessen dreimal in Folge nicht über den Winter, zweimal war im Achtelfinale Schluss, in der vergangenen Saison schon in Runde zwei. Heißt: Es darf dieses Jahr gerne mal wieder etwas mehr sein.

So können Sie das Spiel verfolgen

Das Spiel können Sie im Liveticker und Audiostream bei sportschau.de verfolgen. Im Fernsehen läuft die Partie im Free-TV bei RTL, auch der Bezahlsender Sky überträgt.

Wer pfeift?

Schiedsrichter der Partie ist Tobias Stieler, eine Assistenten heißen Jonas Weickenmeier und Fabian Maibaum. Sascha Stegemann und Frederick Assmuth sitzen im Kölner Keller vor'm TV-Gerät.