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Die Frankfurter Eintracht macht es gleich noch einmal: Nach dem Pokalerfolg unter Woche gewinnen die Hessen auch in der Bundesliga mit 3:1 gegen den Hamburger SV. Die Frankfurter klettern in der Tabelle damit auf Rang acht.
Ein HSV-Eigentor brachte die Eintracht fürh in Fhrung. In der zweiten Hälfte sicherten dann Onyedika und Ebnoutalib die drei Punkte. Zuvor hatte Moffi für die Hamburger ausgeglichen.
Von Beginn startete Frankfurt mit hohem Tempo und kam durch Uzun und Ebnoutalib direkt zu zwei Großchancen. Nach elf Minuten durften die Eintracht-Fans im Deutsche Bank Park dann wirklich jubeln: Eine weite Falnke von Chaibi drückte HSV-Verteidiger Omari vor dem heranstürmenden Ebnoutalib ins eigene Tor. Doch keine drei Minuten später kamen die Hamburger zum Ausgleich, weil Terem Moffi einen Ball im Fallen noch an SGE-Keeper Atubolu vorbeilegen konnte.
Bis zu Pause hatte das Unentschieden bestand, dann legte die Eintracht prompt wieder vor. Nach einer Ecke köpfte Brassier aufs HSV-Tor. Heuer Fernandes konnte zunächst parieren, doch den Nachschuss brachte Onyedika unhaltbar im Tor unter (41.). Die Eintracht war im Anchluss die bessere Mannschaft und hätte beinahe direkt mit dem 3:1 nachgelegt. Der Treffer in der 62. Minute von Chaibi wurde allerdings wegen Abseits aberkannt.
Sieben Minuten später lief dann alles korrekt: Nach einem Ballgewinn lieferte Can Uzun ein Solo über den halben Platz und legte in die Mitte zu Ebnoutalib, der zu sich sein sechstes Tor in dieser Bundesliga-Saison nicht nehmen ließ. Doch der HSV gab sich noch nicht geschlagen. In der 87. Minute musste SGE-Keeper Atubolu mit einer Glanzparade retten - es blieb beim 3:1.
in der Nachspielzeit war dann noch der historische Moment gekommen. Als jüngster Bundesligaspieler der Geschichte betrat SGE-Youngster Niko Ilicevic das Feld im Deutsche Bank Park. Das Talent hatte erst gestern seinen 16. Geburtstag gefeiert. Kurios: Weil sich Can Uzun beim Verlassen des Feldes zu viel Zeit ließ, musste Ilicevic noch eine Minute länger auf seinen Einsatz warten. in der 93. Minute war der neue Bundesliga-Rekord dann aber perfekt.