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Chinas Turnerinnen haben erstmals seit 2006 wieder den WM-Titel im Team geholt. Nachdem die USA zuletzt sieben Mal hintereinander Gold geholt hatten, setzte sich China um Schwebebalken-Ass Zhang Qingying in Rotterdam mit 165,764 Punkten durch. Ohne ihren Superstar Simone Biles mussten die USA mit 165,531 Zählern und Silber zufrieden sein. Dritter wurde Japan mit 164,063 Punkten.
Die drei erstplatzierten Teams haben sich damit bereits für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifiziert. Bei den Männern war das am Dienstag bereits Weltmeister Japan, China sowie der Riege aus Russland, die in Rotterdam als "World Gymnastics 2" geführt wurden, gelungen. Die neun weiteren Startplätze bei Männern und Frauen werden bei der WM im kommenden Herbst im chinesischen Chengdu vergeben.
Die deutschen Turnerinnen hatten das Team-Finale knapp verpasst. Trotz eines überzeugenden Auftritts in der Qualifikation hatte es mit 158,661 Punkten für Helen Kevric (Stuttgart), Karina Schönmaier, Lea Marie Quaas, Emma Malewski (alle Chemnitz) und Madita Mayr (Jetzendorf) nur zum zehnten Rang gereicht. Stufenbarren-Europameisterin Kevric turnt am Samstag an ihrem Spezialgerät um die Medaillen. Die 18-Jährige hatte sich als Zweitbeste qualifiziert.
Japans Männer verteidigen bei der Turn-WM in Rotterdam ihren Team-Titel und sichern sich wie die anderen Medaillengewinner Olympia-Tickets.
Medaillenhoffnung für Helen Kevric, kein Finale im Team: Für die deutschen Turnerinnen ist die Qualifikation bei der Turn-WM in Rotterdam mit gemischten Gefühlen zu Ende gegangen.
Die deutschen Turner gehören 2026 nicht zur Weltspitze. Einzig Timo Eder aus Ludwigsburg konnte bei der Turn-WM in Rotterdam überzeugen. Bei den Turnerinnen legte Helen Kevric einen guten Start hin.