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Mit drei Siegen in Folge im Rücken steht für die Floorballer der Red Hocks Kaufering am Samstag ein besonderes Spiel auf dem Plan. Für die Mannschaft um Cheftrainer Henrik Nordström geht es zum Bundesliga-Derby nach München (Beginn 18 Uhr).
Nachdem die Red Hocks den Saisonstart mit vier Niederlagen in Folge vermasselt hatten, zeigten sie zuletzt, wozu sie wirklich fähig sind. Der Sieg beim damaligen Tabellenführer MFBC Leipzig war der Startschuss für eine kleine Serie mit drei Siegen in Folge. Ideale Voraussetzung für das Derby in München. „Unsere Bilanz gegen den FBC ist sehr gut, insbesondere in München. Ein Sieg ist das feste Ziel“, sagt Co-Trainer Rasso Schorer. In der 1. Floorball-Bundesliga gibt es für Kaufering wenig echte Derbys, umso glücklicher ist man beim VfL daher über die Partie in München. „Die Derbys sind ein Highlight. Erstens haben beide Vereine zahlreiche Eigengewächse, zweitens sind wir in letzte Saison sechsmal aufeinandergetroffen mit Liga, Pokal und Play-offs. Da ist klar, dass jeder das nächste Kapitel zu seinen Gunsten schreiben will“, sagt Schorer.
Die Münchner stehen derzeit mit vier Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, während die Red Hocks lediglich wegen eines schlechteren Torverhältnisses auf keinem Play-off-Platz stehen. Nach den Start-Schwierigkeiten der Kauferinger im Abschluss, dürfte der FBC jetzt der richtige Gegner sein, um den offensiven Aufwärtstrend fortzusetzen. Mit 60 Gegentoren haben die Münchner nämlich die geteilt meisten der Liga kassiert. Sorgen, dass sein Team nach der einen Woche Pause etwas aus dem Rhythmus sein könnte, hat Schorer nicht: „Die Pause hat gutgetan. Das Wissen, dass wir auch knappe Spiele auf unsere Seite ziehen können, hilft auf jeden Fall. Von Selbstgefälligkeit sind wir so weit entfernt, weiter geht es gar nicht. Jeder weiß, worum es geht.“ Mit einem Sieg könnten die Red Hocks im besten Fall auf Platz fünf klettern, beachtlich, angesichts der Startphase.