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Martin Schindler hat im Finale der Darts-EM in der Westfalenhalle die Sensation gegen den Engländer Ross Smith verpasst.
In dem packenden Finale der Darts-EM war Smith dann doch eine Nummer zu groß für den Deutschen. Mit 11:8 setzte sich der Engländer Smith am Ende knapp gegen Schindler durch, der in der Westfallenhalle von zahlreichen deutschen Fans unterstützt wurde. Smith hatte bereits 2022 den Titel geholt.
Der 30-Jährige Schindler hatte schon mit dem Erreichen des Finales eine neue Bestmarke für einen deutschen Darts-Spieler gesetzt. Schon in der ersten Runde sorgte der Strausberger für eine Sensation als er den zweitgesetzten Wessel Nijman mit 6:5 aus dem Turnier warf. Im Viertelfinale das nächste Highlight: Schindler besiegte Top-Spieler Jonny Clayton deutlich mit 10:1. Im Halbfinale räumte er dann noch den Polen Krzystof Ratajski aus dem Weg.
Martin Schindler bei der Darts-EM in Dortmund
Neben Schindler war mit Niko Springer auch ein zweiter Deutscher am Start. Für den "Meenzer Bub" Springer war allerdings direkt in der ersten Runde Schluss. Er verpasste gegen den Waliser Jonny Clayton die Überraschung.
Volles Haus: die Westfalenhalle tobt heute dank der Sensation von Martin Schindler.
Ausgeschieden ist dagegen schon der Titelverteidiger Gian van Veen. Der WM-Zweite musste sich Luke Woodhouse aus England im Achtelfinale geschlagen geben. Er unterlag mit 6:10. Und auch Mitfavorit und Weltranglisten-Erster Luke Littler schied früher aus als gedacht. Schon im Viertelfinale war gegen Krzystof Ratajski Schluss (6:10).
Mehr als 35.000 Zuschauer besuchten die Darts-EM: Ein neuer Rekord.
Die Europameisterschaft hatte am Donnerstags in Dortmund begonnen. Über 35.000 Zuschauer sind an allen vier Tagen gekommen. Ein neuer Rekord für das Event, das seit 2022 in der Westfalenhalle stattfindet und inzwischen die zweitgrößte Dartsveranstaltung nach der Weltmeisterschaft im legendären Alexandra Palace in London ist.
Sendung: wdr.de, "Finale der Darts-EM in Dortmund", 25.10.2026, 22:59 Uhr