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Kerken · Die Spielerinnen des Handball-Drittligisten triumphierten zuletzt gegen den Titelaspiranten TSG Mainz-Bretzenheim. Jetzt heißt es nachlegen. Am Samstagabend gastiert Verfolger Turnerbund Wülfrath in der Vogteihalle.
Die Pause am vergangenen Wochenende in der Dritten Handball-Liga der Frauen löste beim TV Aldekerk gemischte Gefühle aus. Zum einen nutzten die Spielerinnen die willkommene Gelegenheit, die eine oder andere Blessur auszukurieren und sich in Ruhe auf kommende Taten vorzubereiten. Auf der anderen Seite hätte die Mannschaft gerne weitergespielt. Der TV Aldekerk, der sich in der abgelaufenen Saison erst am letzten Spieltag gerettet hatte, befindet sich aktuell im „Flow“. Das hat der überraschende 26:25-Heimsieg gegen den Titelaspiranten TSG Mainz-Bretzenheim noch einmal eindrucksvoll gezeigt.
Mit dem Turnerbund aus Wülfrath stellt sich am Samstagabend ab 19.30 Uhr in der Vogteihalle eine Mannschaft vor, die genau auf Augenhöhe liegt. Der Gegner reist als Tabellenzehnter an, hat allerdings nur einen Punkt weniger auf der Habenseite. „Das sind die wichtigen Spiele, die wir natürlich gerne gewinnen wollen“, sagt Trainer Jörg Hermes. Nach wie vor ist die personelle Situation bei den Grün-Weißen etwas angespannt. Dennoch wird der TV Aldekerk in der Form der vergangenen Wochen in jedem Fall eine schlagkräftige Mannschaft auf das Parkett schicken.
Die Wülfrather Torhüterin Melanie Schindowski hatte sich den gelungenen Auftritt der Gastgeberinnen gegen Mainz-Bretzenheim vor Ort angeschaut. „Es ist besser, wenn Aldekerk jetzt schon so eine gute Leistung abruft als gegen uns“, sagte sie. Sollten die Grün-Weißen daran anknüpfen können, sollte einem weiteren Erfolgserlebnis allerdings nichts im Wege stehen.