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Durch die 0:2-Niederlage gegen RB Leipzig ist der FC Schalke erstmals seit dem ersten Spieltag wieder auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. Mit sechs Punkten aus acht Spielen und insbesondere den erst vier erzielten Toren, was die mit Abstand schwächste Offensive der ganzen Bundesliga bedeutet, hat der Aufsteiger den Schwung aus der Vorsaison soweit nicht mitnehmen können.
Umso größer fällt schon jetzt die Hoffnung aus, die in den Transfer-Winter gelegt wird. Im letzten Jahr waren die Verpflichtungen und Leihen von Spielern wie Adil Aouchiche oder Moussa Ndiaye elementar wichtig, um den Aufstieg zu erreichen.
In dieser Spielzeit wiederum könnte es entscheidend im Hinblick auf den erhofften Klassenerhalt werden, ob sich der S04 nochmal verstärken kann. Alles andere als eine einfache Ausgangslage, bietet der Januar doch selten Gelegenheiten für nennenswerte Verstärkungen bei zugleich schwieriger Finanzlage.
"Unser unmittelbarer Fokus liegt darauf, mit dem vorhandenen Kader bessere Leistungen zu zeigen."
Frank Baumann (WAZ)
"Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Mannschaft den Klassenerhalt schaffen können. Gleichzeitig sehen wir sehr klar, dass wir uns in vielen Bereichen steigern müssen", kommentierte mit Frank Baumann der zuständige Sportvorstand die aktuelle Situation gegenüber der WAZ.
"Wir analysieren im Winter wie in jeder Transferphase sehr genau, was die Mannschaft braucht und ob wir unseren Kader optimieren können", kündigte Baumann zudem eine entsprechende Bestandsaufnahme rund um das vorhandene Spielermaterial an. Zugleich betonte er jedoch: "Schnellschüsse und Aktionismus wird es bei uns aber nicht geben. Unser unmittelbarer Fokus liegt darauf, mit dem vorhandenen Kader bessere Leistungen zu zeigen."
Es bleibt also dabei: Sollte sich ein Transfer anbieten, der in Position beziehungsweise Rolle, zugleich in den finanziellen Rahmen passt und eine nennenswerte Verstärkung darstellt, wird Schalke voraussichtlich handeln. Diese Kombination aber im Transfer-Winter ausfindig zu machen, ist aber eben alles andere als einfach.
Umso größer wird der Fokus sein, der auf Miron Muslic und seinen Umstellungen liegt. "Ich finde es sehr gut, wie er mit der Situation umgeht. Er arbeitet sehr akribisch, ist klar und offen für Impulse. Wir sind von seiner Arbeit und unserem Weg absolut überzeugt", sicherte ihm Baumann die anhaltende Rückendeckung zu.