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Die Zahl der Spielfelder soll sich mehr als verdoppeln. Auch sportlich stehen große Ereignisse bevor.
Deutschland baut, der Padel-Boom kennt kaum Grenzen: Die Zahl der Spielfelder soll sich hierzulande in diesem Jahr mehr als verdoppeln.
Der frisch erschienene World Padel Report 2026 des Weltverbandes FIP prognostiziert für Deutschland ein Wachstum von 111,5 Prozent – die höchste Rate unter den fünf am stärksten wachsenden Padel-Ländern Europas. Inzwischen gibt es deutschlandweit rund 2000 Courts in 575 Klubs und Anlagen.
„Padel ist in Deutschland angekommen und wächst weiter“, sagte Steffi Steible, Geschäftsführerin des Deutschen Padel Verbandes (DPV), hinsichtlich der Zahlen. Bis September kamen 911 neue Spielfelder hinzu, nur in Großbritannien (978) waren es europaweit noch mehr. Auch wirtschaftlich gewinnt die Trendsportart an Bedeutung: Laut Report belaufen sich die Ausgaben für Padel in Deutschland auf 257,4 Millionen Euro, damit belegt die Bundesrepublik weltweit Rang acht.
Der Boom ist längst ein globales Phänomen: Weltweit zählt die FIP inzwischen rund 40 Millionen Amateurspielerinnen und Amateurspieler sowie mehr als 91.000 Spielfelder in 191 Ländern und Territorien. Rund zwei Drittel aller Anlagen und Aktiven entfallen auf Europa. Der Weltverband strebt zudem die Aufnahme der Sportart ins olympische Programm für die Sommerspiele 2032 in Brisbane an.
Auch sportlich steht der deutsche Padel-Sport vor einem Meilenstein: Bei der Weltmeisterschaft in Doha/Katar (2. bis 7. November) ist Deutschland erstmals mit beiden Nationalteams nach erfolgreicher Qualifikation vertreten. Die historische Doppel-Qualifikation zeige, „dass die Entwicklung auch im Leistungssport ankommt“, sagte Steible. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern kämpfen jeweils 16 Nationen um den Titel.
2029 folgt der nächste Höhepunkt auf heimischem Boden: Deutschland richtet dann erstmals die Padel-Europameisterschaft aus.