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Sebastian Vettel lüftet in einer neuen ARD-Doku die Hintergründe seines spektakulären Wechsels zu Ferrari und verrät dabei die Rolle von Michael Schumacher.
Vier WM-Titel und 53 Grand-Prix-Siege prägen die Formel-1-Karriere von Sebastian Vettel. In der vierteiligen ARD-Doku "Being Sebastian Vettel" (seit Donnerstag in der ARD-Mediathek) spricht der 39-Jährige nun über den wahren Hintergrund seines Wechsels von Red Bull zu Ferrari im Jahr 2015.
Nach seinem zweiten Titel erhielt der deutsche Fahrer einen Glückwunsch-Brief von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo (79). Laut Vettel folgte ein "ganz geheimes Treffen", bei dem nach der Vertragssituation und einem möglichen Engagement gefragt wurde. Vettel lehnte damals ab, da er bei Red Bull glücklich war, ließ sich die Tür jedoch "ein bisschen offen".
Die Scuderia träumte nach den Fabeljahren mit Michael Schumacher (57) von einer neuen Ära. Für Vettel war Schumacher ein entscheidender Faktor: "Es war nicht so, dass ich den Traum hatte, wie Michael zu sein. Aber es war ein großer Magnet, der mich angezogen hat."
Ab 2014 veränderten sich die Vorzeichen: Er bekam mit Daniel Ricciardo (37) einen neuen Teamkollegen, der mit den neu eingeführten Hybridmotoren besser zurechtkam und die Stimmung im Team hatte sich verändert. Vettel fühlte sich "nicht mehr geborgen", weshalb er für ein neues Abenteuer bereit war. Der Traum, mit Ferrari Weltmeister zu werden, erfüllte sich jedoch nicht. Vettel: "Ich glaube, dass man mich nicht verstanden hat, aus dem einfachen Grund, dass ich mich selbst zu dem Zeitpunkt nicht verstanden habe." Er wechselte schließlich zu Aston Martin und beendete 2022 seine Formel-1-Karriere.