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Formel-1-WM-Leader Kimi Antonelli beendete das vergangene Wochenende auf dem Circuit of the Americas standesgemäss mit dem Sieg. Der erst 20-jährige Italiener nutzte die Pole, um sich an die Spitze zu setzen und das Rennen zu kontrollieren. Damit legte er den Grundstein für den Titelgewinn, der nun in unmittelbarer Reichweite liegt.
Denn Antonelli muss nur Neunter werden, um sich am Sonntag in Mexiko zum jüngsten Formel-1-Champion der Geschichte zu krönen. Das weiss auch Toto Wolff, der aber nicht zu sehr darüber nachdenken will. Der Teamchef von Mercedes sagt: «Die Titelentscheidung rückt näher, doch unsere Einstellung bleibt die gleiche. Über das Ergebnis nachzudenken, wird uns nicht dabei helfen, es zu erreichen.»
Der Wiener verspricht: «Wir werden diszipliniert bleiben, von Session zu Session blicken und uns darauf konzentrieren, unsere Arbeit grundsätzlich gut hinzubekommen.» Dazu gehört auch, das Auto mit dem Malaysia-Update ins richtige Arbeitsfenster zu bringen. Und dieses ist schmal, wie man bei Antonellis Teamkollegen George Russell sehen konnte. Der Brite hatte das ganze Wochenende mit seinem Auto zu kämpfen und musste sich im Rennen nach einer Strafe mit Platz 8 begnügen.
Wolff sagt dazu: «In Austin wurde das Potenzial unseres neuesten Updates deutlich. Das Rennen hat aber auch aufgezeigt, wo wir noch Arbeit vor uns haben. Wir haben Performance gefunden, aber es ist schwieriger geworden, diese konstant abzurufen. George hatte damit am vergangenen Wochenende besonders zu kämpfen. Als Team konzentrieren wir uns nun darauf, die Ursachen zu verstehen und das Auto in ein besseres Arbeitsfenster zu bringen.»
Der 20-jährige Italiener Kimi Antonelli hatte beim USA-GP die Chance, den WM-Titel 2026 sicherzustellen. Er machte alles richtig: Sieg in Texas. Die Titelfeier ist trotzdem verschoben. Bis Mexiko.