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Mönchengladbach · Am Sonntagabend werden die Partien des Achtelfinales im DFB-Pokal ausgelost. Borussia Mönchengladbach hofft auch aus einem pragmatischen Grund auf ein weiteres Heimspiel. Auf welche der verbliebenen Teams Gladbach schon oft getroffen ist und welche Paarungen eine Pokal-Premiere wären.
Dass sich Spieler und Vereinsverantwortliche mit Blick auf die nächste Pokalrunde stets vor allem ein Heimspiel wünschen, ist nicht überraschend. Der Heimvorteil soll schließlich dabei helfen, eine weitere Runde zu überstehen. Doch Borussia Mönchengladbachs Sportchef Rouven Schröder nannte nach dem 2:0 gegen den Karlsruher SC noch einen triftigen Grund vor der Auslosung der Achtelfinal-Partien.
„Die nächste Runde findet Anfang Dezember statt, zwischen zwei Auswärtsspielen in der Bundesliga“, sagte der Manager, der eine zusätzliche Reise zwischen den Partien in Bremen und Leverkusen gerne verhindern würde. Am Sonntagabend werden die Borussen wissen, ob dieser Wunsch in Erfüllung geht.
Die Auslosung findet am Sonntag ab 19.15 Uhr wie zuletzt üblich im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt, die ARD-Sportschau überträgt. Moderiert wird die Sendung von Lea Wagner. Die Lose wird der Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Frauen, Markus Gaugisch, ziehen. DFB-Vizepräsident Peter Frymuth übernimmt die Ziehungsleitung.
Da kein Verein unterhalb der Zweiten Bundesliga mehr im Wettbewerb vertreten ist, wird es nur noch einen Lostopf geben. Es wird frei gelost, der Erstgezogene hat Heimrecht. In den vorherigen Runden hatten unterklassige Mannschaften ab der Dritten Liga automatisch Heimrecht, zudem konnten in der ersten Hauptrunde noch keine Bundesligisten aufeinandertreffen.
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Auf zehn der 15 möglichen Achtelfinal-Gegner (neun Erst- und sechs Zweitligisten) ist Borussia im DFB-Pokal schon getroffen. Die meisten Partien bestritt Gladbach gegen Rekordpokalsieger Bayern München sowie gegen Bayer Leverkusen mit je acht Spielen in jeweils sieben Pokalrunden. Gegen die Bayern kam Borussia nur einmal weiter (Kostenpflichtiger Inhalt beim letzten Mal vor fünf Jahren mit einer 5:0-Gala), gegen Leverkusen dagegen viermal.
Die beste Bilanz haben die Gladbacher gegen den VfB Stuttgart, gegen den sie bislang viermal antraten und stets eine Runde weiterkamen. Im Gegensatz dazu schied Borussia gegen den SV Darmstadt 98 in zwei Aufeinandertreffen zweimal aus. Gegen fünf Klubs, die am Sonntag im Lostopf sind, wartet Gladbach noch auf die erste Partie im DFB-Pokal: SC Freiburg, RB Leipzig, FC Augsburg, Holstein Kiel und Dynamo Dresden.
Der DFB hat die Prämien im Vergleich zur Vorsaison erhöht. In der vergangenen Saison wurden rund 75 Millionen Euro ausgeschüttet, nun sind es rund 83 Millionen Euro. Je weiter es geht, desto attraktiver wird es. Der Pokalsieger kann am Ende auf Einnahmen in Höhe von rund 13 Millionen Euro kommen.