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Yan Diomande hinterlässt auch im größten Duell des spanischen Fußballs seine Spuren. Der frühere Leipziger ist beim 2:1 von Real Madrid gegen den FC Barcelona entscheidend an der Führung beteilig
26.10.2026, 06:08
Leipzig/Barcelona/sid, hen – Erst das Traumtor gegen seinen ehemaligen Klub RB Leipzig, vier Tage später die nächste große Bühne: Yan Diomande hat bei seinem ersten Clásico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona gleich eine wichtige Rolle gespielt. Der 19 Jahre alte Ivorer stand beim 2:1 (1:0)-Auswärtssieg der Königlichen im Camp Nou in der Startelf und leitete mit einem energischen Vorstoß über die linke Seite den Führungstreffer ein.
In der 41. Minute setzte sich Diomande auf seinem Flügel durch und brachte den Ball scharf ins Zentrum. Barcelonas Verteidiger Gerard Martín wollte klären, traf dabei jedoch seinen Gegenspieler Kylian Mbappé. Von dessen Knie flog der Ball zum 1:0 ins Tor. Ein kurioser Treffer, bei dem Diomandes Vorarbeit den entscheidenden Impuls gab.
Schon nach dem 4:1 gegen RB Leipzig in der Champions League hatte Diomande von seinem bevorstehenden Clásico geschwärmt. „Ich habe diese Spiele schon verfolgt, als ich noch ein Kind war. Nun bin ich Teil davon, werde meinen ersten Clásico spielen – es wäre eine großartige Sache, dieses Spiel zu gewinnen“, sagte der Offensivspieler damals bei DAZN.
Vier Tage später erfüllte sich dieser Wunsch. Zwar glich Raphinha für Barcelona nach 61 Minuten aus, doch Mbappé entschied die Partie mit seinem zweiten Treffer in der 87. Minute. Real verkürzte damit den Rückstand auf Tabellenführer Barcelona auf drei Punkte.
Für Diomande setzt sich der bemerkenswerte Aufstieg seit seinem Wechsel im Sommer fort. Real Madrid hatte rund 125 Millionen Euro für den Flügelspieler an RB Leipzig überwiesen. Nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten erkämpfte sich der Ivorer einen Platz in der Mannschaft von Trainer José Mourinho.
Zuletzt hatte er bereits in der spanischen Liga gegen Villarreal und Sevilla getroffen. Beim Champions-League-Sieg gegen RB steuerte er nach seiner Einwechslung in nur 20 Minuten ein spektakuläres Volleytor und eine Vorlage bei. Nun hinterließ er auch bei seinem ersten Clásico seine Spuren.
Der ehemalige Leipziger entwickelt sich damit immer mehr zu einem wichtigen Faktor in Madrids Offensive. Seine Geschwindigkeit, seine Dribblings und seine Unbekümmertheit auf der linken Außenbahn machen ihn auch auf der größten Bühne zu einem gefährlichen Angreifer.