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So hat sich Julia Scheib den Auftakt in die neue Weltcup-Saison sicher nicht vorgestellt. Die Riesentorlauf-Dominatorin des vergangenen Winters stürzte beim Rennen in Sölden schon nach kurzer Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass sie sich dabei nicht verletzt hat ...
Fünf von zehn Weltcup-Riesentorläufen hatte Scheib im vergangenen Winter gewonnen und sich damit die Kugel gesichert. Dementsprechend groß waren die Erwartungen von Fans und Athletin an den Start in die neue Weltcup-Saison.
Schließlich wurde der Samstag in Sölden für die ÖSV-Dame aber zu einem gebrauchten Tag. Nachdem sich das Rennen aufgrund von Arbeiten an der Piste schon um eine halbe Stunde verzögert hatte, lief es dann auf der Piste auch nicht besser.
Blaue Flecken, aber hoffentlich nicht mehr
Nach Alice Robinson ging Scheib als zweite Läuferin ins Rennen – und zeigte dabei durchaus einen guten Start. Bei der ersten Zwischenzeit lag die ÖSV-Athletin 31 Hundertstel vorn – dann allerdings rutschte Scheib weg, hob ab und landete schließlich hart auf der Piste.
Blaue Flecken wird die 28-Jährige sicher davontragen. Allerdings bleibt zu hoffen, dass es keine anderen Verletzungen gegeben hat. Zunächst überwog bei Scheib vor allem die Enttäuschung. „Ich spüre schon das Knie, aber die ersten Checks haben jetzt nichts Schlimmeres ergeben“, gibt Scheib gegenüber dem „ORF“ erste Entwarnung. Genauere Untersuchungen werden aber noch folgen.