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Der FC Union Berlin will in der Bundesliga nachlegen! Nach den Zu-Null-Spielen gegen Elversberg und Dortmund peilt die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli beim FC Augsburg die ersten Auswärtspunkte an. Doch ausgerechnet Schiedsrichter Robin Braun wird das Bundesliga-Spiel leiten – und der ist für die Eisernen bislang gar kein gutes Omen!
Am Samstag (15:30 Uhr) geht die Reise zum FC Augsburg. Nach den Mutmacher-Auftritten im Stadion An der Alten Försterei reisen die Köpenicker mit mächtig Rückenwind nach Bayern. Den haben die Spieler aber auch bitter nötig!
Denn so gut es zu Hause lief, so düster sieht die Bilanz in der Fremde aus: null Punkte, null Tore, elf Gegentreffer! Weder beim FC Bayern (0:7) noch in Leverkusen (0:4) gab es für Union etwas zu holen. Die Fans dürfen sich also fragen: Wann klappt es endlich auch auswärts?
Ausgerechnet vor dem Augsburg-Spiel wartet der nächste Dämpfer: Der DFB schickt Schiedsrichter Robin Braun! Ein Name, der nicht unbedingt für Jubelsprünge in Köpenick sorgen dürfte.
Schon beim 0:4-Debakel in Leverkusen stand der Wuppertaler an der Pfeife. Und es war nicht das erste Mal, dass Braun involviert war, als die Eisernen frustriert nach Hause fahren mussten.
Erinnerungen an das Auswärtsspiel in der Vorsaison gegen Hoffenheim werden wach: Erst entschied Braun auf Strafstoß für die TSG, nachdem Leopold Querfeld im Sechzehner statt des Balls nur Hoffenheim-Stürmer Fisnik Aslani traf – Andrej Kramarić verwandelte zur Führung. Eine Entscheidung, die zwar richtig war, aber im Union-Lager schmerzte.
Als Rani Khedira dann noch zum 1:3 traf, hatte Ilyas Ansah zuvor den Hoffenheimer Albian Hajdari leicht touchiert. Braun entschied auf Foul und verweigerte dem Tor die Anerkennung. Ex-Coach Steffen Baumgart konnte es nicht fassen!
Erst nach dem Eingreifen des Videoschiedsrichters und dem Blick auf den Monitor gab Braun den Treffer doch noch. Die Pleite konnte aber auch das nicht mehr verhindern.
Die bittere Bilanz: Zweimal pfiff der Unparteiische die Köpenicker auswärts – zweimal verlor Union. Am Samstag wollen Lustrinelli und seine Spieler diesen Schiri-Fluch brechen und endlich die ersten Auswärtspunkte der Saison einfahren!
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