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Red Bull München bezwingt die Nürnberg Ice Tigers im ausverkauften SAP Garden
Red Bull München bezwingt die Nürnberg Ice Tigers im ausverkauften SAP Garden

Der EHC Red Bull München gewann am 14. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2026/27 gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 2:1 (0:1|1:0|1:0) und ging so mit einem Sieg in die Länderspielpause. Vor 10.796 Zuschauern im erneut ausverkauften SAP Garden erzielten Patrick Hager und Lukas Klok die Treffer für das Team von Trainer Oliver David. Weiter geht es für den viermaligen deutschen Meister nach dem Deutschland Cup am 13. November (19:30 Uhr): Dann steht das Derby bei den Augsburger Panthern auf dem Plan.  

Spielverlauf

Die Red Bulls starteten schwungvoll und erspielten sich in den ersten Minuten ein deutliches Chancenplus. Kurz nachdem das erste Powerplay ungenutzt blieb, zeigten sich dann auch die Gäste erstmals im Drittel der Gastgeber (5.). Es entwickelte sich ein offensiv geführtes Duell mit Hochkarätern auf beiden Seiten. Hager tauchte nach aggressivem Forecheck von Yasin Ehliz frei vor Ice-Tigers-Goalie Niklas Treutle auf, der im Spagat rettete (7.). Dann trafen beide Teams das Gestänge – zunächst Austin Magera in Nürnberger Überzahl nach einem sehenswerten Spielzug (10.), anschließend Hager mit einem harten Onetimer (13.). Das erste Tor fiel schließlich auf der Gegenseite: Tyler Spezia schaltete nach einem Abpraller am schnellsten und staubte zum 0:1 ab (17.). Antoine Bibeau verhinderte im Anschluss mit guten Paraden einen weiteren Treffer vor der ersten Pause. 

Ein Münchner Powerplay zu Beginn des Mittelabschnitts blieb ungenutzt, doch im Anschluss erarbeiteten sich die Red Bulls die besseren Möglichkeiten. Veit Oswald fand in Treutle erneut seinen Meister. Der Druck wurde größer, sodass sich der viermalige deutsche Meister in der 30. Minute belohnen konnte: Klok bediente Kapitän Hager am zweiten Pfosten, der zum 1:1 einnetzte. Ehliz war ebenfalls beteiligt und sammelte seinen 200. DEL-Assist im Trikot der Red Bulls. Die Gastgeber drängten nun auf die Führung und hatten auch in zwei weiteren Powerplays gute Chancen, doch der nächste Treffer fiel nicht. Kurz vor der Drittelpause kamen die Gäste noch einmal gefährlich vor das Münchner Tor. Bibeau war zweimal zur Stelle und hielt das 1:1 fest. Nach 40 Minuten war weiterhin alles offen. 

Die beiden bayerischen Rivalen zeigten auch im Schlussabschnitt Powereishockey, es ging rauf und runter. In der 49. Minute hatte Taro Hirose dann den einen genialen Moment. Der Münchner Spielmacher zog mehrere Gegenspieler auf sich, umkurvte das Nürnberger Tor und legte für Klok auf. Der Verteidiger veredelte den Rückpass mit dem 2:1 – und jubelte anschließend über seinen ersten DEL-Treffer. Zwei aufeinanderfolgende Powerplays (ab 53.) waren daraufhin der Startschuss für die Schlussoffensive der Nürnberger. Die Red Bulls waren in der Defensive gefordert, blockten aber viel weg. Was bis zum Tor durchkam, stoppte Bibeau. Auf der anderen Seite verhinderte Treutle mit der Fanghand gegen Jeremy McKenna die Vorentscheidung (59.). Wenig später gingen die Ice Tigers mit dem Extra-Angreifer volles Risiko, doch der starke Bibeau rettete den knappen Vorsprung mit einer letzten Parade über die Zeit. 

Lukas Klok: 
„Ich musste lange auf mein erstes Tor warten. Wichtiger war aber, dass wir gewonnen haben. Wir haben hart für diese drei Punkte gekämpft. Der Schlüssel war, geduldig zu bleiben und die Chancen zu nutzen. Es war ein Mannschaftserfolg. Mit einem Sieg in die Länderspielpause zu gehen, ist ein super Gefühl.“

Zuschauer: 
10.796

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