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Durch zwei Gegentore binnen acht (!) Sekunden sind die Straubing Tigers am Freitagabend im Heimspiel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gegen die Kölner Haie früh mit 0:2 in Rückstand geraten und mussten sich vor 5129 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm am Ende mit 3:5 (0:2, 0:1, 3:2) geschlagen geben.
Daniel Fischbuch und Louis Marc Aubry nutzten eine Art Sekundenschlaf der Tigers in der sechsten Minute. Auch danach waren die Gäste aus der Domstadt lange Zeit die deutlich bessere und torgefährlichere Mannschaft. Je länger die Partie dauerte, desto vehementer stemmten sich die Straubinger aber gegen die Niederlage und im dritten Drittel zeigten sie eine bärenstarke Leistung, so dass es nach Treffern von Stefan Loibl (46./PP1), JC Beaudin (54.) und Alex Green (59.) fast noch zum späten Ausgleich gereicht hätte. Zuvor hatten Frederik Storm (26./PP1) und Aubry (48.) mit weiteren Haie-Toren für den entscheidenden Vorteil zugunsten der Gäste gesorgt. Juhani Tyrväinen machte den Sieg der Kölner mit einem empty-net-goal klar (60.).
Tigers-Co-Kapitän Stefan Loibl kündigte nach der Heimniederlage, wodurch die Tigers auf Platz fünf der DEL-Tabelle abrutschen, eine schonungslose Analyse der dürftigen Darbietung in den ersten 40 Minuten an: „Das war nicht unser Standard und werden wir sehr hart analysieren“, sagte der 30-Jährige und äußerte sich zugleich milde gestimmt, denn trotz des zwischenzeitlichen 0:3 bzw. 1:4 hätte sich das Team „zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Wir haben bis zum Schluss darauf geglaubt. Darauf können wir aufbauen“, sagte Loibl bei MagentaSport.
Dennoch erwartet nicht nur er am Sonntag im bayerischen Derby bei den Augsburger Panthern (16.30 Uhr) „eine Reaktion“.