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Die nächste Länderspielpause steht bevor und bei einigen Spielern, wie beispielsweise Nicolo Tresoldi, ist noch immer nicht klar, für welche Nation sie auflaufen möchten. Werder-Star Ludovit Reis hat nun jedoch eine Entscheidung getroffen. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler steht vor seinem allerersten A-Länderspiel - und zwar für die Slowakei.
Trainer Vladimir Weiss berief Reis für die beiden Spiele gegen Färöer und Kasachstan. Reis hat insgesamt 26 Spiele für die niederländische U19 und U21 absolviert, wurde jedoch nie für die A-Nationalmannschaft nominiert.
Möglicherweise hoffte Reis bis zuletzt noch darauf, dass er einen Anruf von Oranje erhält. Nun hat er mit dem Kapitel abgeschlossen und dürfte gute Chancen haben, in der slowakischen Auswahl dauerhaft eine gute Rolle zu spielen.
Reis, der in den Niederlanden geboren wurde und aufgewachsen, jedoch der Sohn slowakischer Eltern ist, hatte seine Entscheidung zuletzt noch offen gelassen. "Das kann in beide Richtungen gehen. Was kommt, das kommt", sagte er bei Sky zu seinen Nationalelf-Ambitionen.
Der frühere HSV-Star wagte im Sommer 2025 den Sprung zum FC Brügge. Dort konnte er sich jedoch nicht beweisen, was der SV Werder prompt ausnutzte und Reis im Sommer 2026 ablösefrei holte. Der zentrale Mittelfeldmann ist direkt zum Fixpunkt im Bremer Spiel geworden.
Neben Reis hat mit Lilian Brassier ein weiterer Bundesliga-Profi eine Entscheidung getroffen. Der 27 Jahre alte Abwehrspieler wird künfig für Togo auflaufen. Brassier durfte sechsmal für die französische U19 und U20 ran, ehe er sich der enormen Konkurrenz geschlagen geben musste.
Zwar ist der Eintracht-Neuzugang auf Anhieb Stammspieler bei seinem neuen Klub geworden, jedoch bleibt die Perspektive auf A-Länderspiele für Frankreich praktisch aussichtslos.
Brassier wurde bereits in der vergangenen Woche ins vorläufige Aufgebot von Coach Patrice Neveu berufen und findet sich nun auch im endgültigen Kader wieder. Der Abwehrspieler könnte bei einem der beiden Afrika-Cup-Quali-Spielen gegen Algerien sein Debüt geben.