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Nach schweren Tagen führt Joshua Kimmich den FC Bayern gegen Dortmund als Kapitän an: Sportvorstand Max Eberl erklärt den Ablauf vor dem Spiel.
München – Große Erleichterung und Respekt in den Katakomben der Allianz Arena vor dem Klassiker gegen Borussia Dortmund. Joshua Kimmich steht nach extrem schweren Tagen wieder in der Startformation des FC Bayern. Wegen eines privaten Trauerfalls in der Familie hatte der Mittelfeldregisseur zuletzt pausieren müssen.
Dass der etatmäßige Kapitän Kimmich sofort von Beginn an aufläuft, verriet Sportvorstand Max Eberl bei Sky: „Na ja, ich habe mit ihm gesprochen. Er wollte zurück zum Training kommen, das hat er dann zwei Tage individuell gemacht. Gestern hat er mit der Mannschaft zum ersten Mal trainiert. Und dann gab's die Gespräche mit dem Trainerstab.“
Dabei räumte Kimmich alle Zweifel an seiner mentalen und körperlichen Verfassung aus: „Aber Jo hat signalisiert: Er möchte, er kann, er fühlt sich bereit.“ Für den Sportvorstand und Kompany-Vertreter Aaron Danks war das Bekenntnis des Führungsspielers das entscheidende Signal für die Startelf-Nominierung.
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Für die sportliche Leitung war die Entscheidung nach diesem Bekenntnis reine Formsache: „Und dementsprechend war es dann, glaube ich, für Aaron und den Trainerstab keine Frage, dass wir dann auch den Kapitän auflaufen lassen.“ Kimmich soll dem Mittelfeldzentrum sofort die gewohnte Struktur geben und schnell wieder in einen Rhythmus kommen.
Mit Kimmichs Rückkehr erhält das bayerische Aufbauspiel vor der Dortmunder Defensive die erhoffte strategische Ruhe. Der Nationalspieler stellte sich trotz der emotionalen Belastung der letzten Tage voll in den Dienst der Mannschaft. Jetzt soll er den Rekordmeister sowohl im Klassiker als auch bei den weiteren kommenden Herausforderungen, wie das schwere Champions-League-Spiel gegen Atletico Madrid (zu den TV-Infos), als Antreiber anführen.