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Nach Pokal-Aus gegen Gladbach: "Gegner mit viel Wucht und Größe" - KSC gegen Heidenheim unter Druck

Trotz 50-minütiger Überzahl hat der Karlsruher SC in der 2. Pokalrunde mit 0:2 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach verloren. Am Samstag wartet mit Heidenheim in der 2. Bundesliga der nächste schwere Gegner. KSC-Trainer Senft hofft auf eine Reaktion.

Erst die bittere 1:6-Niederlage in der Liga gegen Magdeburg, jetzt das Pokal-Aus gegen Gladbach: Für den Karlsuher SC war das 0:2 (0:1) bei der Borussia wettbewerbsübergreifend die fünfte Niederlage im sechsten Spiel. KSC-Trainer Maximilian Senft beschrieb das Ergebnis als "sehr, sehr enttäuschend" und sprach von einem "Nackenschlag". Denn obwohl der Zweitligist mehr als 50 Minuten in Überzahl spielte, schafften er es nicht, den Tabellenletzten der Bundesliga zu bezwingen.

KSC gerät früh in Rückstand und spielt dann lange in Überzahl

Dabei geriet der krisengebeutelte KSC bereits nach sieben Minuten durch den Treffer von Robin Hack in Rückstand. Die Badener verfielen danach zwar nicht in Schockstarre und spielten mutig mit, doch echte Torchancen waren Mangelware.

Die Partie schien sich in der 39. Minute dann zugunsten der Karlsruher zu wenden: Gladbachs Philipp Sander sah wegen einer Notbremse im Zweikampf mit Shio Fukuda die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Lechner zeigte dem Verteidiger zunächst Gelb, schickte ihn nach VAR- Eingriff aber vom Platz. In der Folge machte der KSC das Spiel, kam aber nicht zum Torerfolg und ging mit einem knappen Rückstand in die Pause.

"Fahrlässig": Gladbach kontert Karlsruhe aus

Nach dem Seitenwechsel drückte das Senft-Team weiter, aber Gladbachs Lukas Ullrich fing einen Querpass von Lilian Egloff ab und leitete den Konter ein, den er selbst kaltschnäuzig zum 2:0 für die Hausherren verwandelte (49. Minute). "Es darf uns einfach auf keinen Fall passieren, dass wir den Gegner so einladen auf den Konter", sagte Senft und nannte das Verhalten "fahrlässig".

"Danach hat man gemerkt, dass es die Mannschaft nicht geschafft hat, schnell genug das Spiel zu verlagen gegen einen tiefen Gegner und in den Sechzehner zu kommen", so Senft. Das Ergebnis: Trotz langer Überzahl keine zwingenden Torchancen und wiedermal eine Karlsruher Niederlage. "Das hätten wir auf jeden Fal viel besser machen können".

KSC empfängt Heidenheim

Die nächste Chance dazu bekommen die Badener am Samstagabend im Spitzenspiel der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim (ab 20:30 Uhr live im Audiostream bei sportschau.de). "Jetzt geht es darum, eine Reaktion zu zeigen", sagte Senft. Das Team von Frank Schmidt sei aber "ein Gegner mit ganz viel Größe und Wucht, der viel eins-gegen-eins über den Platz verteidigt". Dementsprechend gehe es darum, diese Duelle anzunehmen und "offensiv für uns lösen zu können", kündigte Senft an.

Denn trotz der großen Aufgabe gegen den Bundesliga-Absteiger muss der KSC dringend punkten. Mit acht Punkten aus neun Spielen stehen die Karlsruher aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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