Zurück
München - Am Freitag erlitt FC-Bayern-Trainer Vincent Kompany (40) am Rande des U23-Trainings einen Kollaps – unmittelbar neben Bayern-II-Coach Dante (43). Der Belgier musste daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden. Doch die Sorge um den 40-Jährigen soll innerhalb der Mannschaft schon länger gewachsen sein.
Laut "Bild" soll es Bayern-intern schon länger Kritik an der Work-Life-Balance von Kompany gegeben haben.
In der Kabine und unter den Mitarbeitern sorgte vor allem Kompanys enormes Arbeitspensum für Kritik. Der 40-Jährige gönnt sich offenbar nur selten Pausen: So soll er zu wenig schlafen, unregelmäßig essen, kaum noch selbst Sport treiben und zudem deutlich zu viel Kaffee trinken.
Auch Kompany selbst bemerkte die fehlende Selbstfürsorge. Nach dem 2:2 am Mittwoch in der Champions League gegen Arsenal sagte er noch: "Als Trainer will man immer alles tun und alles machen. Ich habe einen ziemlich saftigen Virus bekommen letzte Woche, habe dann natürlich nicht auf meinen Körper gehört und dann hat der Körper irgendwann gesagt: Jetzt hör mal auf!"
Doch auch nach dieser Aussage ruhte sich der FC-Bayern-Trainer nicht aus – und bekam prompt die Retourkutsche. Der Infekt habe sogar Hüftprobleme ausgelöst: so fiel ihm Treppensteigen und zu langes Stehen schwer.
Co-Trainer Aaron Danks (43) muss am Sonntag beim Bundesliga-Spitzenspiel in Freiburg (17.30 Uhr/DAZN) Vincent Kompany an der Seitenlinie vertreten.
Schon am vergangenen Dienstag sprang er für den Bayern-Coach bei der Pressekonferenz vor dem Arsenal-Spiel ein. Dabei wurde deutlich, vor welcher Herausforderung das Trainerteam steht, wenn es darum geht, Kompany zur Ruhe zu bringen