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Das 2:2 am gestrigen Samstag beim FC Bayern entsprach zwar womöglich nicht komplett dem Spielverlauf. Dass Borussia Dortmund nach zwei Rückständen einen Punkt mitnehmen konnte, darf aber trotzdem als echtes Zeichen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft gewertet werden.
Auf Augenhöhe mit dem Rekordmeister sieht man sich beim BVB dennoch nicht dauerhaft, wie Geschäftsführer Carsten Cramer im ‚Sport1-Doppelpass‘ am heutigen Sonntag zu verstehen gibt: „Der Vorsprung ist groß. Den haben sie sich über mehrere Generationen erarbeitet. Wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben. Die Wahrscheinlichkeit des sportlichen Erfolgs hat nun mal mit den finanziellen Gegebenheiten zu tun.“
Dabei lasse man für den Januar durchaus den Blick schweifen, was eigene Verstärkungen betrifft, so Cramer weiter: „Ole Book und Lars Ricken schauen täglich und sind jederzeit handlungsfähig. Ich will nichts ausschließen.“
Im Allgemeinen, das gehört zur Wahrheit aber auch hinzu, werde die Borussia nach wie vor als Verkäufer- respektive Weiterbildungsklub agieren müssen. „Wir werden immer der Verein sein, der Spieler entwickelt. Das ist part of the deal. Wir wollen diese Spieler so lange wie möglich halten. Ich denke, dass wir im Sommer in der Lage sein werden, den Kader zu halten. Wir wollen keine Spieler abgeben. Aber wir werden sie definitiv nicht verhindern oder vermeiden können“, ordnet Cramer ein.
Nun geht es aber erst einmal darum, in dieser Saison konkurrenzfähig zu sein. Und die Chancen stehen besser denn je, zumal der FC Bayern mit zahlreichen personellen Rückschlägen zu kämpfen hat.