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Wuppertal · Sportlich und finanziell war das Pokal-Achtelfinale in Ratingen für den Fußball-Oberligisten WSV von großer Bedeutung. Der Sprung in die nächste Runde gelang aber nicht. Die Stimmen.
Ismail Jaroui (Trainer Wuppertaler SV): „Es ist eine Niederlage, die wahnsinnig wehtut. Das Spiel begann schleppend, wir sind gut reingekommen, es war ein Spiel auf Augenhöhe. Nach der Pause kommen wir nicht gut raus, bekommen das Gegentor, machen nach guter Reaktion schnell den Ausgleich. Dann reichte eine Unkonzentriertheit.
Über die Art und Weise bin ich stolz. Die letzte Aktion ist strittig, mein Spieler spielt klar den Ball. Es tut mir leid für den Verein und die Stadt. Euch alles Gute.“ (Bilder)
Lennart Strufe (Sportlicher Leiter Wuppertaler SV): „Es ist schwer, so kurz nach dem Spiel etwas zu sagen. Gerade die letzten Minuten waren noch einmal heiß. Wir haben gut begonnen. Dann haben wir ein bisschen die Struktur verloren. In der zweiten Halbzeit war Ratingen insgesamt etwas präsenter, griffiger. Wir haben uns teilweise zu leicht den Schneid abkaufen lassen.
Wir kommen zurück, und in meinen Augen war auch das zweite Tor kein Foul. Da hätten wir verdient den Ausgleich gemacht. Dann wäre es anders ausgegangen. So ist leider Fußball. Die Fans sind trotzdem auf unserer Seite. Jetzt haben wir zwei Tage, um uns auf Sonsbeck vorzubereiten.“
Damian Apfeld (Trainer Germania Ratingen): „In der ersten Halbzeit war es nicht das allerbeste Fußballspiel. Über 90 Minuten war eine gute Intensität im Spiel, beide Teams waren sehr griffig. Man kam nicht so in die Abschlusspositionen. Wir hatten durch Corsten mit dem Pfostenkopfball eine Riesenchance. Die zweite Halbzeit geht an uns.
Es waren viele Zweikämpfe, wir waren aber in den Chancen deutlich klarer. Korytowski wird klar gefoult, da muss es Elfmeter geben, bei Silberbachs Chance muss das Tor fallen. Dann das 1:0, kurz danach bekommen wir den Ausgleich, waren dann nicht mehr griffig, doch das hat uns nicht gebrochen. Wir sind dann auf das zweite Tor gegangen und sind stark bei Standards. Es war ein sehr wichtiges Tor, denn auch für unseren Verein ist der Pokal sehr wichtig. Heute haben wir das große Los mit Essen. Es war ein komplett gelungener Pokalabend. Dem WSV alles Gute.“