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Die Formel-1-Piloten stecken derzeit in einer intensiven Phase der Saison, die ihre Spuren zeigt. Nachdem das GP-Feld mit den Rennen in Baku, Sepang und Singapur drei Rennwochenenden in Folge absolviert hatte, stand nur ein rennfreies Wochenende an, bevor es in den nächsten sogenannten «Triple-Header» ging, der den GP-Zirkus von Austin über Mexiko nach São Paulo führt.
Zum Start des Rennwochenendes in Mexiko meldeten sich gleich zwei GP-Stars krank: WM-Leader Kimi Antonelli sagte seine Teilnahme am Medien-Donnerstag wegen einer Virus-Erkrankung ab. Auch Cadillac-Routinier Valtteri Bottas musste seine Medien-Termine absagen, weil er sich nicht wohl fühlte. Das Thema Gesundheit wurde deshalb im Fahrerlager am Autódromo Hermanos Rodríguez ausführlich diskutiert.
Und auch Red Bull Racing-Star Max Verstappen wurde darauf angesprochen. Der vierfache Weltmeister, der das letzte rennfreie Wochenende für einen Gastauftritt im GT3-Auto genutzt hatte, sagte: «Es ist natürlich immer eine ziemliche Belastung für den Körper, drei Rennwochenenden am Stück zu absolvieren. Und ja, manchmal hat man einfach ein bisschen Pech, zum Beispiel mit einer Magen-Darm-Erkrankung.»
«Es ist normal, dass es nicht nur die Fahrer, sondern auch die Mechaniker und andere Leute im Team um diese Jahreszeit trifft und die dann krank werden. Denn der Körper kann natürlich schon eine Menge Stress verkraften. Aber irgendwann signalisiert er einem natürlich auch, dass er eine kleine Erholungspause braucht. Und darauf muss man achten», weiss der 29-Jährige.
In manchen Jahren sei es etwas besser als in anderen, fügte Verstappen an. «Ich glaube auch, dass man mit jeder Saison dazulernt, aber manchmal gibt es auch Dinge, die man nicht verhindern kann. Es ist auf jeden Fall sehr hart. Und für mich ist es das Schwierigste, dass ich bei aufeinanderfolgenden Rennwochenenden zwischendurch nicht nach Hause zur Familie reisen kann. Das gefällt mir wirklich nicht», erklärte er weiter.
Der 20-jährige Italiener Kimi Antonelli hatte beim USA-GP die Chance, den WM-Titel 2026 sicherzustellen. Er machte alles richtig: Sieg in Texas. Die Titelfeier ist trotzdem verschoben. Bis Mexiko.
Spezielle Massnahmen, die eigene Gesundheit und Leistung im Blick zu behalten – etwa mit einem Fitness-Tracker – unternimmt er aber nicht, stellte Verstappen klar: «Ich lasse mich nicht gerne überwachen, deshalb trage ich auch nichts. Es geht doch eher darum, zu wissen, was der eigene Körper braucht. Schlaf ist zum Beispiel wichtig.»
«Und mir gefällt es auch, zwischen den Rennwochenenden einfach mal gar nichts zu tun. Man kann schon ins Fitnessstudio gehen und viel trainieren. Aber ich fühle mich fit genug, um meine Rennen zu bestreiten. Und deshalb habe ich beispielsweise am Montag und Dienstag nach dem GP in Austin wirklich nicht viel gemacht. Ich habe einfach ein bisschen Zeit für mich gehabt und auch mit den Leuten zu Hause telefoniert und ein paar Sachen organisiert, die nichts mit der Formel 1 zu tun haben. Solche Dinge halt, aber nichts allzu Verrücktes», offenbarte der GP-Star.