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Denn in der vergangenen Saison wäre dies undenkbar gewesen. Die Veltins Arena glich einer blau-weißen Festung. Nur ein einziges Heimspiel ging verloren. Nur in jenem Spiel – ein 0:1 gegen Kiel – schoss man auf heimischen Rasen kein Tor. Davon ist man in der Bundesliga weit entfernt. Und dies schlägt auch auf die sonst so gute Stimmung in der Veltins Arena.
📌 Schalke enttäuscht zu Hause
Die Bundesliga ist ein anderes Pflaster als Liga zwei. Wenn Gegner wie FC Bayern, Bayer Leverkusen oder RB Leipzig in die Arena kommen, kann man nicht erwarten, mit einer ähnlich Serie wie in Liga zwei beeindrucken zu können. Doch Heimstärke bedeutet nicht unbedingt, die Spiele nicht nicht zu verlieren. Sondern in erster Linie so aufzutreten, dass der Gegner eine gehörige Portion Respekt mit auf Schalke bringt.
Das ist in dieser Saison nicht der Fall. Denn bis auf das grandiose 0:0 gegen die Bayern stimmt es für den S04 zu Hause auf vielen Ebenen nicht. Spielerisch, kämpferisch, stimmungstechnisch. Königsblau schafft es nicht, sich und die Arena anzuzünden. Vier Spiele ohne Sieg und ohne eigenen Tor helfen da nicht unbedingt.
War S04 in der vergangenen Saison noch das heimstärkste Team der gesamten Liga, finden Miron Muslic und Co. sich nach vier Spielen nur auf Rang 16 der Heimtabelle wieder. Gemeinsam mit Nottingham Forest aus der Premiere League ist Schalke das einzige Team aus den europäischen Top-5-Ligen (neben Deutschland auch England, Frankreich, Italien und Spanien), dass noch kein Tor vor heimischer Kulisse erzielen konnte.
Die mageren Auftritte drücken auch auf die Atmosphäre in der Veltins Arena. Das Schalker Publikum ist bekannt für seine Lautstärke, für seine Ekstase und für seine Begeisterung. Doch abgesehen vom Bayern-Spiel kann Königsblau nur in Teilen da anknüpfen, wo man in Liga zwei aufgehört hat. Denn allen voran gegen Mainz und gegen Leipzig war die Stimmung eher mau und alles andere als euphorisch. Trotz der so beliebten und traditionsreichen Anstoßzeit von Samstag 15.30 Uhr.