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Jobe Bellingham hatte es beim BVB von Anfang an nicht leicht. Mit 30 Millionen Euro wurde der Engländer nicht nur mit einem fetten Preisschild versehen, auch sein Bruder Jude sorgte in Dortmund natürlich für einen besonderen Erwartungsdruck.
Und das merkte man Jobe in seiner ersten Saison beim BVB an. Der 21-Jährige fand erst im Saisonendspurt regelmäßig in die Startelf, spielte vorher häufig zu passiv, fast schon etwas ängstlich. In seinem zweiten Jahr in Dortmund scheint sich das Blatt nun zu wenden. Ole Book attestiert Bellingham sogar schon ein „Top-Level“.
📌 Fakten zu Jobe Bellingham
Dabei sind die Bedingungen für den Engländer alles andere als leichter geworden, schließlich wartet mit Joey Veerman ein hochkarätiger Neuzugang ebenfalls auf seine Spielzeit. Doch im bisher wohl wichtigsten Saisonspiel beim FC Bayern setzt Niko Kovac am Ende einfach auf beide Spieler. Im ungewohnten System mit einer Viererabwehrkette machte es das Mittelfeld-Duo im Zentrum richtig stark.
Der 40-Jährige sagte nach dem Punktgewinn beim FC Bayern über die Leistung von Bellingham: „Er ist physisch halt wirklich auch auf dem Top-Level. Und das sieht man, er kann da voll mithalten, kann sich auch in die Spiele einarbeiten. Und er hat dann immer noch die Power, auch wenn das Spiel ein bisschen länger dauert, noch sauber zu spielen. Er ist jemand für die große Bühne. Das hat er heute gezeigt, das ist klar.“ Ein größeres Lob hätte Book seinem Schützling wohl kaum aussprechen können.
Nach diesem starken Auftritt träumen die ersten BVB-Fans schon jetzt von einem spannenden Meisterkampf. Doch Trainer Kovac nimmt den Ganzen schon jetzt den Wind aus den Segeln.