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Kimi Antonelli hat in Mexiko am Sonntagabend Rennsportgeschichte geschrieben : Der erst 20-Jährige wurde als erster Italiener seit Alberto Ascari 1953 Formel-1-Weltmeister und ist auch der jüngste Titelträger. Das ist auch den Könnern der MotoGP nicht verborgen geblieben.
Fabio Quartararo, Jorge Martin oder auch Marco Bezzecchi sowie Ikone Valentino Rossi gratulierten dem Mercedes-Fahrer mit sehr emotionalen Botschaften in den sozialen Medien. Der neunfache Weltmeister Rossi (47) zeigte sich in einem Interview mit Sky Italia besonders angetan über seinen Trainingskameraden Antonelli, mit dem er bereits mehrfach Kart-Sessions bestritten und der Rossi und dessen VR46-Schützlinge auch schon auf der Ranch besucht hat.
Rossi erinnerte sich in dem Interview an seine ersten Berührungspunkte mit Antonelli: «Ich habe von Kimi erst mal wegen seines Namens Notiz genommen, weil wir Kimi ja schon seit Räikkönen kennen. Kimi, Kimi, Kimi bleibt einem daher sofort im Kopf. Ich erinnere mich, wir haben über den Jungen gesprochen beim Kartfahren in Migliaro. Mir hat der Rennstreckenbesitzer dort erklärt, da gibt es einen Burschen, der den Rekord hält und der wirklich sehr gut sein soll .»
«Vale» erzählte weiter: «Ich habe Kimi dann ein wenig beobachtet. Ich erinnere mich auch, dass es da einen Zettel gab, auf dem von ihm handschriftlich vermerkt war, dass er den Rekord aufgestellt hat.» Weltstar Rossi weiß: «Kimi wird ein absoluter Held in Italien nach so einer Leistung, weil es eine historische Sache ist.»
Rossi bekannte auch: «Ich bin generell ein großer Fan des Motorsports und habe mich immer gefragt, warum es in der Formel 1 keine Italiener gibt, die Rennen gewinnen oder gar die WM holen können. Das fand ich immer schade. In der Motorrad-WM haben wir ja viele Jungs, die um Siege fahren. Der letzte Weltmeister war Ascari. Es ist fantastisch, wieder einen Italiener als Weltmeister zu sehen. Es wird aber jetzt hart, denn er wird ein globaler Superstar und muss damit umgehen. Wenn er so bleibt, wie er ist, dann mache ich mir bei Kimi keine Sorgen!»