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Nach der Ballon-d'Or-Gala steht Thierry Henry in der Kritik. Seine Bemerkungen gegenüber Lamine Yamal, Harry Kane und Co-Moderatorin Kate Scott sorgten im Netz für Empörung. Nun kontert der Franzose.
Die Ballon-d'Or-Verleihung ist vorüber, doch die Diskussionen um Thierry Henry, der gemeinsam mit Moderatorin Kate Scott durch den Abend führte, reißen nicht ab. Mehrere Szenen des Abends lösten im Internet heftige Reaktionen aus – nun stellte sich der 49-Jährige in einem Instagram-Video den Vorwürfen. "Manche haben sich wirklich über nichts aufgeregt", erklärte die französische Fußball-Legende gleich zu Beginn.
Besonders seine Frage an Lamine Yamal bei der Übergabe der Kopa-Trophäe hatte für Wirbel gesorgt. Der 19-jährige Barcelonas-Star nahm die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler zum dritten Mal in Empfang, musste sich beim Ballon d'Or jedoch hinter Harry Kane und Kylian Mbappé mit Rang drei begnügen. Henry hatte den Spanier auf der Bühne augenzwinkernd gefragt, ob dies tatsächlich der Preis sei, den er an diesem Abend habe gewinnen wollen. Im Netz interpretierten viele dies als Versuch, Yamal bloßzustellen.
Davon will der frühere Arsenal-Stürmer nichts wissen: "Ich wollte sein Ego in keiner Weise auf die Probe stellen", stellte Henry klar. Er gehöre zu Yamals größten Bewunderern und würde sogar Geld dafür bezahlen, dem Youngster beim Spielen zuzuschauen.
Auch der Umgang mit Ballon-d'Or-Gewinner Kane geriet in die Kritik. Henry hatte im Vorfeld keinen Hehl daraus gemacht, lieber seinen Landsmann Mbappé auf dem Thron zu sehen. Doch zwischen ihm und Englands Kapitän sei alles im Reinen, betonte der 49-Jährige. Im Rahmen einer CBS-Sendung zum Champions-League-Duell zwischen dem FC Bayern und dem FC Arsenal hätten beide das Thema besprochen. "Du bist ein würdiger Sieger, du hast es verdient", richtete Henry anerkennende Worte an Kane.
Für Unmut sorgte zudem Henrys Korrektur der Aussprache von "Socrates" gegenüber seiner CBS-Kollegin Kate Scott bei der Vergabe des gleichnamigen Ehrenpreises. Der Franzose räumte mit den Vorwürfen der Respektlosigkeit auf: Die Aktion sei von Anfang an abgesprochen gewesen.
Scott habe den Namen bewusst falsch ausgesprochen, damit er eingreifen konnte. "Hört auf, Geschichten zu erfinden", forderte Henry. Scott selbst bestätigte in einem Kommentar unter dem Video: "Keinerlei Respektlosigkeit!" (red)