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„Ihn müssen wir stoppen“, gestand Miron Muslic vor dem Köln-Spiel. Doch im Eins-gegen-Eins dürfte es ein langer Nachmittag für Schalkes Defensivspieler im Duell mit Top-Talent Said El Mala werden. Auf dem, nach den Ausfällen von Ragnar Ache (muskuläre Probleme) und Thijs Dallinga (Kreuzbandriss), noch größere Hoffnungen ruhen als zu Saisonbeginn ohnehin schon. Doch S04 kommt nicht unbewaffnet.
Immerhin stellt Königsblau die viertbeste Defensive dieser noch jungen Bundesliga-Spielzeit. Auch die starsbesetzten Bayern (0:0) durften sich schon die Zähne an Katic, Becker, Kurucay und Co. ausbeißen. Gerade Letzterer überzeugte auch danach durch starke Einzelleistungen. Doch in Köln braucht es den Verbund, weiß auch Miron Muslic.
📌 Wissenswertes über Said El Mala
Der kritisierte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erneut, dass diese defensive Einheit bei der Heimniederlage gegen Mainz 05 (0:1) fehlte. Gegen den FC und El Mala wolle man „gemeinsam, geschlossen und im Kollektiv“ verteidigen. Das habe Schalke „in den vergangenen 16 Monaten stets ausgezeichnet.“ Doch warum ist das gerade gegen Kölns Wunderstürmer so wichtig?
El Malas größte Stärke: zwei, drei schnelle Schritte und ein fest platzierter Abschluss. Das ermöglicht es dem 20‑Jährigen, bereits aus kleinsten Räumen durch individuelle Aktionen Torgefahr, auch aus der zweiten Reihe, aufkommen zu lassen. Diese kurzen Antritte wird die Schalker Kette im Keim unterbinden müssen. Und so stabil der Verbund auch erscheint, das explosive Tempo mitgehen kann bei S04 niemand.
In beiden Rollen fühle sich Said El Mala immer wohler. „Die Momente soll er sich auch holen“, bekräftigte Wagner weiter. Wo der Kölner Youngster also auf dem Papier am Samstag startet, ist zweitrangig. Entscheidend sind seine Tempo-Dribblings.
Hier kann Schalkes Hintermannschaft den Kontakt nur durch schnelles Übergeben und lautstarke Kommunikation halten. Das wird nicht das gesamte Spiel über gelingen. Ziel muss trotzdem sein, El Mala sich gar nicht erst durch die schnellen Schritte kleine freie Räume erdribbeln zu lassen.
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Die beherzte Zweikampfstärke der hinteren Kette, aber auch die laufstarke Unterstützung der beiden Sechser sind gegen die Flexibilität des 20-Jährigen daher elementar. Ebenso muss der rechte Schienenspieler seine Defensiv-Aufgabe am Samstag priorisieren. Und scheitert einer dieser Punkte doch mal, steht für S04 immerhin noch ein echtes Faustpfand zwischen den Pfosten.