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Alexander Zverev verzichtet auf den United Cup 2027 - und begründet dies mit deutlichen Worten. Der Hamburger hat eine klare Forderung.
Alexander Zverev will beim Davis Cup Final 8 in Bologna für Deutschland aufschlagen, den United Cup 2027 aber auslassen. Das bestätigte der künftige Weltranglistenerste nach seinem Viertelfinalsieg beim ATP-500-Turnier in Wien – und übte dabei deutliche Kritik am Tennis-Kalender.
„Ich spiele keinen United Cup, weil es einfach unmöglich ist. Denn wenn ich in den Urlaub fahre, kann ich auch direkt aus dem Urlaub nach Australien fliegen. Irgendwann ist das Blödsinn – das sage ich aber schon seit zehn Jahren und es ändert sich nichts“, sagte der Hamburger.
Deutschland trifft beim vom 24. bis 29. November stattfindenden Davis Cup im Viertelfinale auf Großbritannien, die Begegnung ist für den 26. November angesetzt. Der United Cup in Australien beginnt bereits am 1. Januar und endet am 10. Januar.
Der Deutsche sieht den Handlungsbedarf vor allem bei der Länge des Kalenders. „Die Lösung ist relativ einfach: Wir sollten die Saison um zwei oder drei Wochen verkürzen, damit unsere Körper mehr Zeit zur Erholung haben“, erklärte Zverev.
Doch obwohl er dies schon seit Jahren anmerke, ändert sich nichts – außer wachsendem Unmut im Spielerfeld: „Ich glaube, dass die Spieler inzwischen mehr darüber sprechen und ihre Unzufriedenheit äußern. Meiner Meinung nach entwickelt es sich für uns leider in die falsche Richtung.“
In Wien hatte Zverev zuvor Arthur Fery im Viertelfinale mit 6:0, 6:2 abgefertigt und damit das Halbfinale erreicht. Der Davis Cup bleibt für ihn trotz der Kritik am eng getakteten Saisonende eines der großen Ziele.