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Duisburg · Max Besuschkow spielte bis zum Sommer beim FC Ingolstadt, Patrick Sussek stammt aus der Stadt. Ob beide beim MSV-Auswärtsspiel auflaufen, lässt Trainer Hirsch offen.
Für die Reise nach Ingolstadt gibt es für den MSV Duisburg etwas Besonderes. Etwas auch eher Ungewöhnliches in der 3. Liga. Trainer Dietmar Hirsch und sein Team werden mit dem Flugzeug nach Ingolstadt reisen, um dort ihre Erfolgsserie weiter auszubauen. „Wir sind sehr dankbar und froh, dass der Verein das finanziell in Kauf nimmt“, sagt Hirsch am Donnerstag.
Für gleich zwei Spieler ist die Reise nach Ingolstadt eine Rückkehr in die alte und die tatsächliche Heimat: Max Besuschkow und Patrick Sussek. Besuschkow hatte bis Sommer für zwei Jahre beim FCI unter Vertrag gestanden, ehe er nach Wedau gewechselt ist. Sussek, zuletzt zweimal in Folge nicht eingewechselt worden, ist sogar gebürtiger Ingolstädter und hat von 2011 bis 2022 in der Jugend, der zweiten und ersten Mannschaft im Klub gespielt. Ob die beiden jedoch zum Einsatz kommen werden, ist noch unklar. „Man hat das immer ein bisschen im Hinterkopf, aber es darf bei der Aufstellung keine Beeinflussung sein“, sagt Hirsch, der aber auch weiß, dass sich seit dem Wechsel von Besuschkow im Sommer zum MSV beim FCI einiges getan hat: „Durch den Trainerwechsel hat sich schon ein bisschen verändert.“
Vor drei Spielen hatte sich der Klub, bei dem bis vergangenen Dezember der langjährige MSV-Spieler und -Manager Ivo Grlic gearbeitet hatte, von Trainerin Sabrina Wittmann getrennt und Achim Beierlorzer zurückgeholt. „Egal gegen wen es geht, Max ist ein wichtiger Spieler. Wir behandeln ihn wie immer. Trotzdem wissen wir, dass Spieler gegen den Ex-Klub nochmal motivierter sind“, lässt sich Hirsch nicht in die Karten gucken.
Insgesamt hat sich beim MSV personell im Vergleich zum Spitzenspiel gegen Viktoria Köln am vergangenen Sonntag nichts verändert. Das bedeutet auch, dass mit Christian Viet eine der wichtigsten und vor allem laufstärksten Optionen im zentralen Mittelfeld weiter ausfällt. „Er war sehr gut drauf, in der englischen Woche hat er gefehlt. Wir sind froh, wenn er dann zeitnah wieder zur Verfügung steht“, berichtet Hirsch. Eine Chance für Besuschkow? „Wir haben mit ihm jemanden, der jederzeit spielen kann.“
Um den Kader zu komplettieren, nimmt Hirsch aus der U19 Reda Haddou mit. Der 17-jährige Abwehrspieler wartet noch auf sein Debüt in der 3. Liga. Einen Pflichtspieleinsatz verzeichnete er aber bereits: Beim 12:1-Sieg gegen den Rheydter SV stand Haddou 90 Minuten auf dem Spielfeld.