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Martin prophezeit großen Kampf: «Marco, Raul, Marc, werden sehr stark sein»
Ist nicht allein: Jorge Martin liebt Phillip Island Foto: Aprilia Racing Ist nicht allein: Jorge Martin liebt Phillip Island © Aprilia Racing

Rückblende: Phillip Island war vor einem Jahr nur eine von vielen Stationen, die verletzungsbedingt ohne Jorge Martin stattfand. In Folge nimmt der 2024er-Champion die sehr spezielle Inselrennstrecke zum ersten Mal mit der Aprilia RS-GP unter die Räder. Für den erfahrenen Spanier keine Hürde: «Ich bin eng mit der Strecke verbunden, kenne sie und war immer schnell hier. Und es ist nicht das erste Mal, dass ich mit dem Bike eine Premiere habe. Es ist zwar kein Vorteil, aber auch kein großer Nachteil.»

Martin, der in der WM-Tabelle fünf Events vor Schluss nur zwei Zähler vor Weltmeister Marc Marquez und 46 Punkte vor Stallgefährte Bezzecchi liegt, weiter: «Fest steht, dass Aprilia auch hier ein gutes Paket haben wird.»

Was den nächstjährigen Yamaha-Fahrer zugleich leicht ins Schwitzen bringt. «JM89» auf Phillip Island: «Wir sind jetzt auf einer Strecke, auf der alles an Speed zusammenkommt – alle, die zuletzt vorne waren, und alle, die in der WM vorne sind, werden hier richtig stark. Marco hatte 2025 eine überragende Pace, Raul wird wieder vorne fahren und dann Marc. Er liebt diese Strecke. Wenn die Bedingungen es zulassen, dann dürfte es einen sehr großen Kampf geben.»

Zuletzt standen bei Aprilia-Werkfahrer auf dem Podest Foto: Gold and Goose Zuletzt standen bei Aprilia-Werkfahrer auf dem Podest © Gold and Goose

Bemerkenswert: Wie Martin war auch Marquez 2025 mit kaputter Schulter nicht am Start. Auf dem Linkskurs holte der WM-Verfolger bereits vier MotoGP-Siege. 2024 siegte Marquez – vor Martin.

Auch Jorge Martin, der in Australien bestätigte, sich wieder komplett von einer Darminfektion erholt zu haben, kann sich vor dem ersten Fahrtag einer gewissen Wehmut nicht entziehen, was den Veranstaltungsort angeht. Bekanntlich zieht der MotoGP-Tross 2027 nach Adelaide um – sofern es dort noch zu einer verträglichen Einigung zwischen Veranstalter, Regionalpolitikern und Umweltaktivisten kommt. Der Aprilia-Pilot: «Natürlich ist es auch schade – die Strecke für sich ist einzigartig schön, auch das Drumherum verkörpert etwas Wunderbares. Auch werde ich das hier noch ein paar Jahre vermissen, aber vielleicht kommen wir ja auch wieder zurück.»

Passend zur Stimmung der Locals deutet vieles auf einen Regen-GP hin. Der Tabellenführer sieht das emotionslos: «Ich kann es nicht beeinflussen, mache mich deswegen nicht verrückt. Schnell war ich hier auch schon im Nassen, allerdings ist das Risiko für alle auch höher.»

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