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Nach den positiven Anzeichen im ersten Freien Training ist Aprilia-Pilot Jorge Martin auch für den Rest des Wochenendes für fit erklärt worden und kann weitermachen.
An der Spitze ändert sich nichts mehr. Marc Marquez toppt die Session mit 1:58.912 Minuten knapp eine halbe Sekunde vor Bezzecchi, der zeitgleich mit Acosta ist, dank der besseren zweitschnellsten Zeit aber Zweiter bleibt.
Bastanini, Binder und Morbidelli greifen zum Schluss mit frischen Reifen an und verbessern sich auf die Plätze vier bis sechs. Alex Marquez wird Siebter. Zarco, Di Giannantonio und Moreira runden die Top 10 ab. Martin beendet die Session mit zwölf Runden auf der Uhr und einem Rückstand von 1,835 Minuten auf Rang 20.
Martin kann den Rückstand auf die Spitze weiter verkürzen. Dieser liegt jetzt bei 1,835 Minuten. An der Platzierung ändert das für den Moment allerdings nichts. Die beiden Honda-Rückkehrer Mir und Marini rangieren derweil auf den Plätzen 14 und 18.
Es geht weiter. Noch steht Marc Marquez' frühe Bestzeit von 1:58.912 Minuten an der Spitze des Klassement. Er hat fast eine halbe Sekunden Vorsprung auf Bezzecchi. Viele Fahrer bleiben jedoch auch im letzten Run auf gebrauchten Reifen.
Derweil ist bestätigt, dass Raul Fernandez für den Rest dieses Rennwochenendes pausieren wird. Der Spanier soll sich für den Grand Prix von Katar in nur einer Woche schonen. Martin macht zurück auf der Strecke weiter Fortschritte. Er ist zwar nur 19., hat seinen Rückstand aber auf 2,373 Sekunden verkürzt.
Aprilia-Teammanager Paolo Bonora bestätigt, dass Martin für den Moment besser zurechtkommt als erwartet. Der Spanier wurde zunächst mit Bandagen sowie entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamenten behandelt.
Allerdings könnte die Belastung mit zunehmender Rundenzahl zum Problem werden. "Er hat gesagt, dass er mit schlimmeren Schmerzen gerechnet hat. Zwei oder drei Runden kann er vermutlich bewältigen, danach wird es sehr schwierig", erklärt Bonora. Besonders die Richtungswechsel dürften Martin Probleme bereiten. Deshalb soll er es im Training zunächst ruhig angehen lassen, nicht zu viele Runden absolvieren und Kräfte für die weiteren Sessions sparen.
Auch mit Dr. Angel Charte und seinem persönlichen Physio hat sich Martin besprochen, und es sieht positiv aus. Der Spanier wird das Training fortsetzen. Das Gegenteil scheint bei Raul Fernandez der Fall. Der Trackhouse-Pilot laboriert weiter an seinem gebrochenen rechten Zeigefinger, der besonders beim Betätigen der Bremse gebraucht wird. Er streift seine Lederkombi ab. Das sieht nach einem vorzeitigen Ende aus.
Die Reihenfolge nach dem ersten Run: Marc Marquez, Bezzecchi, Acosta, Zarco, Alex Marquez, Di Giannantonio, Moreira, Bastianini, Binder und Bagnaia.
Nach vier Runden biegt Martin an die Box ab. Einen Zeitangriff hat er nicht gestartet. Es ging erst einmal darum, einen Eindruck von seiner Verfassung auf dem Motorrad zu bekommen. Zurück an der Box gibt er seinem Team Feedback. Die Handschuhe bleiben an. Ein gutes Zeichen?
Das Tempo zieht rasch an. Marc Marquez hat die Bestzeit nach wenigen Runden bereits auf 1:58.912 Minuten gedrückt. Er führt vor Bezzecchi, Acosta, Zarco und Alex Marquez. Martin liegt für den Anfang auf Platz 21.
Während Bezzecchi mit einer frühen Bestzeit von 2:00.008 Minuten beginnt, sind die Augen natürlich auf Martin gerichtet. Wie wird er sich mit seinem lädierten Handgelenk auf der Aprilia fühlen? Nach dieser Session soll er noch einmal untersucht werden, um zu entscheiden, wie es für ihn an diesem Rennwochenende weitergeht.
Für die erste Trainingssession der MotoGP herrschen heiße und trockene Bedingungen. Das Außentemperatur liegt bei 30 Grad, die Luftfeuchte bei 70 Prozent. Die meisten Fahrer rücken mit dem weichen Vorderreifen aus. Am Hinterrad sehen wir viele Medium-, aber auch einige harte Mischungen.
Michelin hat die Hinterreifen-Auswahl für den Grand Prix von Malaysia 2026 angepasst. Obwohl die ursprünglich geplante Erneuerung des Asphalts auf dem Sepang International Circuit nicht umgesetzt wurde, bleibt die neue Medium-Spezifikation im Aufgebot.
Damit stehen den Teams drei unterschiedliche Hinterreifen zur Verfügung: der bewährte Soft aus dem Vorjahr, der Medium von 2025, der nun als Hard eingestuft wird, sowie der neue Medium. Michelin-Motorradsportmanager Piero Taramasso erklärt, dass die zusätzliche Option den Teams mehr Spielraum bei der Reifenwahl und der Rennstrategie geben soll. Auf dem anspruchsvollen Kurs von Sepang könnte diese Flexibilität zum Vorteil werden.
Mit einer deutlichen Bestzeit von 2:04.005 Minuten toppt Izan Guevara das erste Freie Training der Moto2. Sein Vorsprung auf den nächsten Verfolger David Alonso auf Platz zwei liegt bei über einer Sekunde. Daniel Holgado, der in Kurve 15 früh stürzt, wird Dritter. Joe Roberts und Collin Veijer folgen dahinter.
Filip Salac, Celestino Vietti, Alex Escrig, Manuel Gonzalez und Tony Arbolino komplettieren die Top 10. Auch Vietti und Gonzalez gehen im Laufe der Session zu Boden. Gonzalez braucht zunächst etwas Zeit, um sich wieder aufzurappeln. Ob er sich verletzt hat, bleibt abzuwarten.
Die Moto3 eröffnet den Tag bei Sonnenschein und weitestgehend trockener Strecke. Alvaro Carpe sichert sich in 2:11.585 Minuten die erste Bestzeit vor Weltmeister Maximo Quiles und Marco Morelli. Veda Pratama wird Vierter. Hakim Danish komplettiert die Top 5.
Joel Kelso, Rico Salmela, Scott Ogden, Brian Uriarte und Kiattisak Singhapong belegen die restlichen Top-10-Plätze, die nur sieben Zehntel trennen. Uriarte sorgt für den einzigen Sturz in dieser Morgensession.
Joan Mir kehrt beim Grand Prix von Malaysia in Sepang auf seine Honda RC213V zurück. Der Spanier hat seit seinem krankheitsbedingten Ausfall in Misano Mitte September vier Rennwochenenden verpasst. Die genaue medizinische Ursache für seine anhaltenden Beschwerden ist weiterhin nicht bekannt.
Nach ersten Fahrten mit verschiedenen Motorrädern in der vergangenen Woche will der MotoGP-Weltmeister von 2020 in Sepang zunächst herausfinden, wie er sich auf der Honda fühlt, und wieder den Anschluss an sein Team finden. Konkrete sportliche Ziele setzt er sich für das Wochenende nicht.
Auch sein Honda-Teamkollege Luca Marini, der das Wochenende in Australien infolge einer Virusinfektion und extremer Muskelschwäche vorzeitig abbrechen musste, ist wieder dabei.
Auch Raul Fernandez geht angeschlagen in den Grand Prix von Malaysia. Der Trackhouse-Pilot fühlt sich nach eigener Aussage schlechter als noch in Australien, wo sich der Zustand seines gebrochenen Fingers bereits verschlimmert hatte. Eine erneute Untersuchung an der Rennstrecke habe gezeigt, dass sein Bruch noch immer nicht ausgeheilt ist.
Fernandez will zwar auf seine Aprilia steigen und testen, wie sich der verletzte Finger auf dem Motorrad anfühlt, schließt unnötige Risiken aber aus. Besonders problematisch ist, dass er den betroffenen Finger beim Bremsen benötigt. Um die Heilung nicht zu gefährden, möchte er einen erneuten Rückschlag unbedingt vermeiden. "Wenn ich noch einmal stürze, fange ich wieder bei null an. Ich will nichts Dummes machen", erklärt der Spanier.
Aprilia-Teammanager Paolo Bonora mahnt Jorge Martin bei seinem Comeback in Sepang zur Vorsicht. "Wir müssen jedes Risiko vermeiden, denn er hat einen Bruch. Er darf nicht noch einmal darauf stürzen", betont Bonora.
Für Aprilia ist klar: Wenn Martin sich fit genug fühlt, das Rennen sicher zu beenden, kann er antreten. Andernfalls soll er aufhören. Der Weltmeister von 2024 liegt in der WM zehn Punkte hinter Marc Marquez und will seine Titelchancen wahren. Bonora stellt jedoch klar, dass Martin nicht zu einem Einsatz gedrängt wird. Die Gesundheit habe Vorrang.
Jorge Martin will beim Grand Prix von Malaysia trotz eines Bruchs im rechten Handgelenk auf seine Aprilia steigen. Der Weltmeister von 2024 hat von den MotoGP-Ärzten die Freigabe für das erste Freie Training erhalten. Ob er das gesamte Rennwochenende bestreiten kann, ist allerdings offen. Nach der ersten Session soll sein Zustand erneut beurteilt werden.
Martin rechnet mit Schmerzen und möglichen Einschränkungen, will aber zunächst herausfinden, wie gut er das Motorrad kontrollieren kann. Besonders problematisch könnte die Verletzung sein, weil er mit der rechten Hand sowohl die Vorderradbremse als auch den Gasgriff bedient. Der Spanier, der noch um den WM-Titel kämpft, will deshalb von Session zu Session entscheiden. Sein Fokus liegt zunächst ausschließlich auf dem ersten Training.
Nur eine Woche nach dem MotoGP-Wochenende in Australien macht die Motorrad-WM in Malaysia Station. Auf dem Sepang International Circuit könnte das Wetter ähnlich wie zuletzt auf Phillip Island ungemütlich werden. Bereits gestern hat es in Sepang geregnet, heute soll es aber lauf Vorhersage trocken bleiben.
Gleich mehrere Fahrer geben nach Verletzung oder Krankheit ihr Comeback. Ob sie wirklich das komplette Wochenende bestreiten werden können, muss sich aber erst noch zeigen. Mehr dazu gleich. Über die Entwicklungen auf und abseits der Rennstrecke verpasst du in unserem Liveticker wie immer nichts.
Der Zeitplan für Freitag:
02:00-02:35 Uhr: Moto3 FT1
02:50-03:30 Uhr: Moto2 FT1
03:45-03:30 Uhr: MotoGP FT1