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Miese Leistungen trotz großer Ambitionen: Schaffen Stuttgart, Frankfurt und Co. die Wende?

Die Saison 2026/27 hat für einige Teams nicht sonderlich gut begonnen. Wir werfen einen Blick auf die Klubs, die man eigentlich dick auf der Rechnung hatte, nun aber enttäuscht haben. Wer schafft den Turnaround?

Zwar befinden wir uns noch immer in der Anfangsphase der Saison 2026/27, jedoch werden die Weichen für den weiteren Verlauf mit jeder Woche deutlicher gestellt. Schon jetzt hinken einige ambitionierte Bundesliga-Teams hinken eigenen Ansprüchen hinterher.

Wir werfen einen Blick auf drei Teams, von denen wir uns deutlich mehr erwartet hätten und sehen uns an, wie wahrscheinlich ein Turaround in den kommenden Wochen ist.

3. RB Leipzig

picture alliance/GettyImages

RB Leipzig befindet sich zwar immerhin auf dem fünften Platz der Bundesliga-Tabelle, jedoch dürfen böse Zungen behaupten, dass dies lediglich der Tatsache geschuldet ist, dass die Sachsen schon vier Heimspiele und nur drei Auswärtsspiele absolviert haben. Bislang wurden alle Heimspiele gewonnen und abgesehen vom hart erkämpften 2:1 gegen Essen alle Auswärtsspiele verloren.

Auf Dauer kann eine derart eklatante Auswärtsschwäche aber nur mit dem Abrutschen ins Mittelmaß bestraft werden. In der Königsklasse zeigt sich im Übrigen ein ähnliches Bild. Das Heimspiel gegen Eindhoven endete mit einem Sieg, die Auswärtsspiele gegen Real Madrid und Como mit 1:4-Pleiten.

Das Demichelis-Team hat zwei unterschiedliche Gesichter. Denken wir an das 6:0 gegen Frankfurt und das 1:6 in München. Unter Ole Werner spielten die Sachsen noch deutlich beständiger.

Die nächsten fünf Leipzig-Gegner

Wettbewerb

Schalke (A)

Bundesliga

Manchester City (H)

Champions League

FC Augsburg (H)

Bundesliga

Union Berlin (A)

Bundesliga

Lens (H)

Champions League

Der Blick auf die nächsten Partien lässt zumindest Hoffnung aufkommen, dass sich Leipzig in der Bundesliga vorne festsetzen kann. Dafür müssten die vermeintlich schwächeren Teams aber auch in der Fremde geschlagen werden.

In der Königsklasse warten zwei Heimspiele mit Manchester City und Lens. Einfach werden diese aber dennoch nicht. Wichtig wird sein, dass Leipzig stabilere Auftritte zeigt und Demichelis und das Team noch besser zusammenfinden. Ansonsten droht dem Argentinier das Aus.

2. VfB Stuttgart

DeFodi Images/GettyImages

In der Champions League haben die Schwaben mit sieben Punkten aus drei Spielen einen Blitzstart hingelegt. Dabei sei jedoch angemerkt, dass Viking FK und Bratislava keine Top-Gegner sind und Atlético zeitweise in Unterzahl spielte.

Verglichen mit den Leistungen in der Bundesliga waren die Auftritte in der Champions League dennoch königlich. Insbesondere die 2:3-Pleite gegen Gladbach war absolut katastrophal. Nach einem eigentlich guten Start brach das Team völlig ein und verlor zu Hause absolut verdient.

Ein erschreckender Auftritt, der auch für Sebastian Hoeneß ein kleiner Schock gewesen sein dürfte. Bereits in der Vorwoche hatten die Schwaben bei der 0:1-Pleite in Hamburg einen schlechten Eindruck hinterlassen. Zwei Siege und fünf Niederlagen in der Bundesliga sowie Platz 15 sind für ein eigentlich stark aufgestelltes Team ein Armutszeugnis. Der Pokal-Auftritt in Paderborn war trotz des Sieges nicht überzeugend.

Die Transferphase muss zudem kritisch hinterfragt werden. Hätte man nicht besser das zentrale Mittelfeld stärken müssen? Leo Sauer und Dzenan Pejcinovic wurden womöglich am Bedarf vorbei gekauft.

Die nächsten fünf Stuttgart-Gegner

Wettbewerb

Leverkusen (A)

Bundesliga

Galatasaray (A)

Champions League

Werder Bremen (H)

Bundesliga

Schalke 04 (A)

Bundesliga

Inter Mailand (H)

Champions League

Das Programm in den komenden Wochen verheißt nichts Gutes. In der Bundesliga steht ein ganz schweres Auswärtsspiel in Leverkusen an, welches dafür sorgen könnte, dass der Rückstand auf die internationalen Ränge noch weiter anwächst. Zudem wartet ein unangenehmes Auswärtsspiel bei Galatasaray in der Königsklasse, ehe es gegen Inter Mailand geht. Auch hier könnte die gute Ausgangslage flöten gehen.

Klar ist, dass Stuttgart in dieser Saison schon gezeigt hat, dass es Fußball spielen kann. Man muss aber deutlich konzentrierter und effizienter werden, wenn der Turnaround gelingen soll.

1. Eintracht Frankfurt

Frederic Scheidemann/GettyImages

Adi Hütter hat die Aufgabe, wieder Ruhe in den Verein zu bringen und an die sportlichen Erfolge vor der durchwachsenen letzten Spielzeit anzuknüpfen. Die mäßige Transferphase des Klubs war ein erster Indikator dafür, dass es für die Frankfurter schwierig werden könnte.

Trotzdem war damit zu rechnen, dass die SGE zumindest ein wenig besser abschneidet als mit Rang 14 in der Bundesliga. Die Abwehr ist weiterhin instabil und die Angelegenheiten um Robin Koch und Markus Krösche sorgten zusätzlich für Unruhe.

Selbst das Offensiv-Potenzial kann nur noch unregelmäßig abgerufen werden. Die bisherige Entwicklung unter Hütter ist definitiv eine Enttäuschung, selbst wenn der Pokal-Erfolg gegen den HSV ein Schritt nach vorne war.

Die nächsten fünf Frankfurt-Gegner

Wettbewerb

HSV (H)

Bundesliga

Paderborn (A)

Bundesliga

Hoffenheim (H)

Bundesliga

Stuttgart (A)

Bundesliga

Bremen (H)

Bundesliga

Das Programm lässt definitiv eine Wende zum Guten zu. Den HSV haben die Frankfurter zuletzt schon besiegt und auch die Gegner in den Wochen darauf haben mit ein paar Sorgen zu kämpfen. Bei den Frankfurtern weiß man aber eben nie, was man bekommt. Genauso gut können weitere Rückschläge folgen.

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