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Als einer der großen Aufstiegsfavoriten ging Hannover 96 in die aktuelle Zweitligasaison. Doch der Start unter Christian Titz ging mächtig in die Hose. Es folgte die Entlassung und Inthronisierung von Sandro Wagner als neuem Coach. Geholfen hat es nicht, nach drei sieglosen Spielen inklusive der Derby-Blamage gegen Eintracht Braunschweig (0:2) rutschte Hannover sogar bis auf Platz 16 ab.
Laut der ‚Bild‘ drohen personelle Konsequenzen. Intern gebe es große Zweifel an Sportgeschäftsführer Jonas Boldt, der erst seit Anfang Juni im Amt ist und den Klub in die Bundesliga führen soll. Vereinspatron Martin Kind soll sich demnach von Boldt abgewendet haben, der auch bei den 96-Fans nach der Titz-Entlassung massiv in der Kritik steht.
Ein weiterer Stein des Anstoßes ist der Kurzurlaub, den sich Boldt vor dem Niedersachsen-Derby genommen hat. Für Kind in der gegenwärtigen Situation offenbar völlig unverständlich. Eine schnelle Trennung vom 44-Jährigen ist laut ‚Bild‘ nicht ausgeschlossen, intern sei bereits von einem „Missverständnis“ die Rede.
Kind betont gegenüber der Boulevardzeitung: „Wir dürfen nicht absteigen. Dann hätte ich 30 Jahre umsonst gearbeitet. Das kann ich nicht akzeptieren.“ Zu den Personalien Boldt und dem bereits in der Kritik stehenden Wagner wollte sich Kind nicht äußern.